Eigene Berichte

Klute: „Kommunalpolitik muss `ran“

Peter -Uwe Witt (SPD AG 60 plus, re.) hatte Thorsten Klute (AWO OWL) zum Meinungsaustausch eingeladen.
Peter -Uwe Witt (SPD AG 60 plus, re.) hatte Thorsten Klute (AWO OWL) zum Meinungsaustausch eingeladen.

 

Zu einem Gespräch über die soziale Lage in OWL hat sich der Vorstand der SPD AG 60 plus in OWL mit Thorsten Klute vom Vorstand der AWO OWL getroffen. Wohnungsnot, Integration und junge Mütter waren die Themen.

 

 

Die AWO besteht seit 99 Jahren. Viele Veränderungen hat es gegeben. Aber, so Thorsten Klute, „die Grundziele sind aktueller denn je“. Weiterhin ist „die AWO an der Seite derer, die am Rand stehen.“

 

 

Und genau um die ging es im Gespräch mit dem AG-Vorsitzenden Peter-Uwe Witt und seinen Vorstandskolleginnen und -kollegen. Zwar sei OWL – regional unterschiedlich – wirtschaftlich stark, aber es gebe, so Klute, durchaus Probleme. So sieht er einen Bedarf an stationären Einrichtungen zur Unterstützung junger Mütter in der Rollenfindung und zur Vorbereitung auf den Familienalltag. In die Region seien darüber hinaus viele Menschen mit ihren Familien zugewandert. Als Arbeitskräfte wurden und werden sie dringend benötigt. Ihre Integration sei aber nach wie vor verbesserungsbedürftig.

 

 

Aktuell drängendes Problem sei aber die Wohnungsnot. Dennoch gebe es in OWL „viele leerstehende Wohnungen, die verkommen“, berichtet Thorsten Klute aus der AWO-Stadtteilarbeit in OWL-Städten. „Die Kommunalpolitik muss ´ran!“, fordert der AWO-Vorstand. Die Interessen der Mieter müssten gegenüber den Wohnungsgesellschaften vertreten werden. Der soziale Wohnungsbau müsse wieder aktiviert werden.

 

 

Die AWO stehe als Partnerin und als Verband für sozialpolitisches Handeln im Quartier, in der Gemeinde, in der Stadt zur Verfügung. Thorsten Klute: „Alle sind willkommen!“

 

 

Zum Hintergrund:

 

 Überparteilich, unabhängig und überkonfessionell ist die AWO heute im Sozialbereich tätig. Ihre Wurzeln liegen in der Sozialdemokratie. 1919 wurde sie von Marie Juchacz als Ausschuss der SPD gegründet. In OWL tragen heute rund 11.000 Mitglieder in 125 Ortsvereinen und 7 Kreisverbänden sowie rund 9.000 Beschäftigte und Freiwillige in rund 250 Beratungsstellen, Kindertagesstätten, Senioreneinrichtungen und anderen Diensten das soziale Engagement der AWO. Freiheit, Toleranz, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die Werte.

 

Wiebke Esdar  zu Gast auf der Konstituierenden Vorstandssitzung der OWL AG 60 plus am 3.5.18

Der Regionalvorsitzende der AG 60 plus Peter-Uwe Witt (links) und die Bundestagsabgeordnete Dr-Wiebke Esdar.

AG SPD 60 plus begrüßt Rentenerhöhung für Ost und West

 

 Gute Nachrichten für über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner: Die Bundesregierung hat beschlossen, die Renten zu erhöhen. Zum 1. Juli 2018 werden die Renten in Westdeutschland um 3,22 Prozent und in den neuen Ländern um 3,37 Prozent steigen.

Die Arbeitsgemeinschaft SPD AG 60 plus begrüßt die Anstrengungen der SPD-Bundestagsfraktion, die Renten in Ost und West weiter aneinander anzugleichen: Mit dem heutigen Beschluss des Kabinetts erreicht der Rentenwert im Osten ab 1. Juli 95,8% des Westwerts. Bis spätestens 2024 sollen die Renten in den alten und neuen Bundesländern dann gleich hoch sein. Wichtige Grundlage für die erfreuliche Entwicklung bei den Renten insgesamt sind die gute Situation auf dem Arbeitsmarkt und steigende Löhne.

„Dass in Zukunft Geringqualifizierte deutlich stärker als bisher weitergebildet werden sollen als bisher“, so der 60plus Bundesvorsitzende Lothar Binding, „hilft auf doppelte Weise: die Einkommenssituation älterer Menschen wird verbessert und dem allseits beklagten Fachkräftemangel wird etwa entgegengesetzt.“

Mit dem Recht auf Weiterbildungs­beratung durch die Bundesagentur für Arbeit für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und einer in sich stimmigen nationalen Weiterbildungsstrategie werden die Weiterbildungsprogramme des Bundes und der Länder besser gebündelt.

Zudem sollen die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in den Pflegeberufen spürbar verbessert und die gesetzlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, um in der Altenpflege leichter zu einem flächendeckend gültigen Tarifvertrag zu kommen.

Lothar Binding betont: „Auch wenn noch nicht alles perfekt ist, diese Maßnahmen zeigen: die SPD steht für eine verlässliche Rente und ein Leben in Würde, auch im Alter.“

 

Der SPD OWL Vorsitzende hatte eingeladen!

 

AG60plus Vorstandsmitglieder aus OWL besuchten auf Einladung
von Stefan Schwarze Berlin.
Nach Informationsgesprächen im Auswärtigen Amt, beim Europäischen Parlament,
sowie einem Besuch der Ausstellung über die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie
in Deutschland, fand natürlich auch ein Besuch im Bundestag und ein ausführliches Gespräch mit Stefan Schwarze statt.

Christina Kampmann, MdL beim AG 60 plus Regio. Vorstand.

 

Die SPD steht, wie viele sozialdemokratische Parteien in Europa, vor großen Herausforderungen, die sie zwingen, Grundsätzliches zu verändern. Die Sozialdemokratie muss sich auseinandersetzen mit:

 

  • dem Vertrauensverlust etablierter politischer Parteien und Institutionen bis hin zu einer Verachtung demokratischer Prozesse;
  • der Digitalisierung aller Gesellschaftsbereiche, die politische Prozesse und demokratische Willensbildung außerhalb und innerhalb von Parteien verändert;
  • Fragen der Eigenorganisation, da politische Parteien trotz hohem bürgerschaftlichen Engagement als unattraktiv gelten;
  • einer Spaltung der kulturellen Milieus innerhalb des Wählerklientels der Sozialdemokratie.

Wir sind davon überzeugt, dass die Organisationsfrage für die SPD bei der Bewältigung dieser Herausforderungen eine entscheidende Bedeutung hat.

Am 12.10.2017 hielt die AG 60 plus im Kreisverband Lippe ihre Konferenz ab

 

 

Auf der Kreiskonferenz der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus konnten die Mitglieder nicht nur den Landrat Dr. Axel Lehmann sondern auch den, vor wenigen Tagen gewählten, neuen stellvertretenden AG60plus-Bundesvorsitzenden Friedhelm Hilgers

 

begrüßen.

 

Landrat Dr. Lehmann berichtete über das Konzept der Mobilität, welches er bei der nächsten Sitzung des Kreistages zur Abstimmung bringen will. Hierin sind, vor allen Dingen, auch für Senioren interessant, die Schaffung von Schnellbuslinien, der Aufbau von sogenannten Mobilstationen sowie einige weitere Pläne.

 

Dr. Axel Lehmann versprach ebenfalls sich ganz intensiv für eine bessere ärztliche Versorgung, nicht nur, aber auch besonders, im ländlichen Raum einzusetzen.

 

Der „neue“ stellvertretende Bundesvorsitzende Friedhelm Hilgers berichte dann über den Verlauf der AG60plus-Bundeskonferenz in Wolfsburg, wo nicht nur Neuwahlen des Bundesvorstandes stattgefunden haben, sondern auch wichtige Anträge der einzelnen Landesverbände an den SPD-Bundesparteitag sowie an den Parteivorstand verabschiedet wurden.

 

Er berichtete von Anträgen zur Alterssicherung und Rente, zur Pflege und Gesundheit, zum gesellschaftlichen Zusammenleben wie auch zu Fragen der Europa- und Außenpolitik.

 

Kritische und auch konstruktive Fragen der Teilnehmer sowohl an den Landrat wie auch an den Bundesvorsitzenden rundeten die Konferenz ab.

 

Aber auch der Verlauf der restlichen Sitzung bestätigten die AG60plus-Mitglieder voller Tatendrang und Optimismus die parteilichen Aufgaben in der Zukunft anzugehen und erfolgreich zu beenden.

Aktive SPD-Senioren aus dem Kreis Herford sind immer auf Fahrt

 

 

Im Juli besuchten 52 Senioren die Landesgartenschau in Bad Lippspringe. Von den Blumenschauen und Themengärten auf dem 33 Hektar großen Gelände waren die Reiseteilnehmer begeistert. Auch die Flaniermeile in der Innenstadt, die den Kurwald und den Arminiuspark verbindet, wurde sehr positiv bewertet.

 

In diesem Monat erkundeten 46 Personen das Uchter Moor. Hauptattraktion war die 2-stündige Fahrt mit der Moorbahn. An 3 Haltepunkten erhielten die Senioren Informationen über die Entstehung des Moores, die Torfgewinnung und über den Fund der 2650 Jahre alten Moorleiche "Moora". Die Torfgewinnung wurde mittels Handstich und mit einer Torfstechmaschine vorgeführt.

 

Von beiden Reisen kehrten die Teilnehmer mit den besten Eindrücken zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NW 27.3.17 Von Dirk-Ulrich Brüggemann / Foto: SPD

Sechs OWL-Delegierte fahren zum SPD-60-Plus-Bundeskongress

NRW-Familienministerin Christina Kampmann würdigt die ostwestfälische Arbeitsgemeinschaft als "wichtige Stimme im Land". In der Gruppe der Senioren erkennt sei eine starke Zweitgesellschaft, die im Internet gegen Rechts hält

v.L . Peter-Uwe Witt (Regionalvorsitzender der AG 60 plus) und Ministerin Christina Kampmann
v.L . Peter-Uwe Witt (Regionalvorsitzender der AG 60 plus) und Ministerin Christina Kampmann

 

Bielefeld.

Die Arbeitsgemeinschaft 60 Plus im SPD-Regionalverband Ostwestfalen-Lippe wird auf dem Bundeskongress 2017, der am 4. und 5. Oktober in Wolfsburg stattfindet, mit sechs Delegierten vertreten sein.

 

Während der Regionalkonferenz in Bielefeld wählten die Mitglieder Peter-Uwe Witt, Friedhelm Donath, Gerlinde Lauth, Renate Hallmann, Meinolf Eikenbusch und Maria Rose.

 

Eigens aus Düsseldorf angereist war NRW-Familienministerin Christina Kampmann (SPD) zu den "SPD-Senioren". "Ich bin froh, dass ihr da seid. Ihr seid eine wichtige Stimme im Land", sagte die Ministerin zu den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft.

 

 

 "Sechs Millionen Menschen engagieren sich in Nordrhein-Westfalen für das Ehrenamt. Das ist auch ein Engagement für die Demokratie."

 

Aus den Reihen der Mitglieder, die aus ganz Ostwestfalen-Lippe zur Regionalkonferenz angereist waren, wurde Christina Kampmann gefragt, was die Landesregierung für pflegende Angehörige zu tun gedenke. Die Ministerin machte deutlich, dass pflegende Angehörige unterstützt werden. Nachgedacht werde über alternative Wohnformen genauso wie Angebote für Tag und Nacht, erläuterte Kampmann. Versorgungssicherheit und "selbstbestimmtes Leben" gehören auch dazu. "Alter darf kein Armutsrisiko sein", sagte Christina Kampmann und erntete Applaus aus den Reihen der Arbeitsgemeinschaftsmitglieder.

 

Ein weiteres Thema war die zunehmende Digitalisierung im Land, die auch von der Altersgruppe 60 plus stärker genutzt wird. Kampmann sieht den Schwerpunkt der Digitalisierung in den Chancen, weiß aber auch um die Schattenseiten. In der Gruppe der Senioren erkennt sie "eine starke Zweitgesellschaft, die im Internet gegen Rechts hält." "In NRW gibt es tolle Akteure, die einen breiten Widerstand gegen Rechts auf die Beine stellen", so Kampmann.

 

Der Landesvorstand der NRWSPD AG 60 plus traf sich aktuell mit den Vorstandsmitgliedern der AG 60 plus Region OWL in Bielefeld

(v.l.n.r.): Norbert Wellmann (Präsidiumsvorsitzender AWO OWL), Wilfried Kramps (Landesvorsitzender SPD AG 60 plus), Peter-Uwe Witt (Bezirksvorsitzender OWL der AG 60 plus), Dr. Oliver Hautz (AWO-Abteilungsleiter Alter und Pflege)
(v.l.n.r.): Norbert Wellmann (Präsidiumsvorsitzender AWO OWL), Wilfried Kramps (Landesvorsitzender SPD AG 60 plus), Peter-Uwe Witt (Bezirksvorsitzender OWL der AG 60 plus), Dr. Oliver Hautz (AWO-Abteilungsleiter Alter und Pflege)


         Wir waren Gast beim AWO-Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe in Bielefeld, im Elfriede-Eilers-Zentrum. Norbert Wellmann – AWO Präsidiums- und Aufsichtsratsvorsitzender – begrüßte uns und erklärte den beeindruckenden Komplex der AWO-Einrichtung in Bielefeld. Dabei erinnerte er auch an die gemeinsamen Grundwerte des Sozialverbandes und der SPD.

Referent des Tages war Dr. Oliver Hautz – AWO Abteilungsleiter im Bereich „Alter und Pflege“ mit einem Vortrag zum Pflegestärkungsgesetz II. In der anschließenden Diskussion, in welcher auch der 7. Altenbericht der Bundesregierung Berücksichtigung fand, wurden die aktuellen Gesetzesänderungen thematisiert.

Die gemeinsamen Sitzungen mit Vertretern der Regionen ist immer ein Gewinn für das Handeln in unserer Arbeitsgemeinschaft. So können wir voneinander lernen und erfahren, welche seniorenpolitischen Anliegen in den Bereichen unseres Landes NRW zu betrachten sind. Diese Anliegen sind immer sehr vielschichtig – von Problemen und Anliegen in den Ballungsgebieten der Städte, bis zu den Anliegen im ländlichen Raum. Hier geht es um Wohnungsbaupolitik und Rente, genauso um Fragen wie „Bürgerbus“, ärztliche Versorgung und den Demografischen Wandel

Seniorenvertretungen sollen in die Kreis- und Gemeindeordnungen verankert werden.

Peter-Uwe Witt wurde zum neuen Vorsitzender der SPD AG 60 plus in Ostwestfalen-Lippe gewählt.

Der neugewählte Regional Vorstand der AG 60 plus mit dem Landesvorsitzenden Wilfried Kramps (rechts)             Foto: SPD
Der neugewählte Regional Vorstand der AG 60 plus mit dem Landesvorsitzenden Wilfried Kramps (rechts) Foto: SPD

 

Zu Beginn der gut besuchten Regionalkonferenz der SPD AG 60 plus konnte der Stellvertretende Vorsitzende Peter-Uwe Witt neben den Vorsitzenden der Sozialdemokraten in Ostwestfalen-Lippe Stefan Schwartze auch den Landesvorsitzenden der AG 60 plus Wilfried Kramps begrüßen.

 

 

 

Peter-Uwe Witt gab in seinem Rechenschaftsbericht einen Überblick über die Tätigkeiten der SPD AG 60plus im Regionalverband OWL in den letzten zwei Jahren. Es wurden 17 Vorstandssitzungen abgehalten und 8 Anträge zur Landeskonferenz kamen aus OWL. Witt ging auch auf die durchgeführten Veranstaltungen ein und hob besonders die in Bielefeld zum Demografischen Wandel unter Beteiligung der Bundestagsfraktion vor Ort hervor.

 

 

Wilfried Kramps – Landesvorsitzender der NRW-SPD AG 60 plus hielt ein Referat zum Thema „Fundament stärken“ Der SPD fehle es an jüngeren Mitgliedern, insbesondere an jüngeren Frauen.

Im SPD-Landesvorstand sei beschlossen worden, sich intensiv um Mitglieder und neue Mitglieder kümmern . Es gelte, der Abwanderung von SPD-Wählern zu begegnen. Darüber hinaus sollen mehr Themen ergründet und angeboten werden. Im SPD-Landeswahlprogramm werde man auf Themen setzen, welche die Bevölkerung konkret interessieren. Zur Fundamentstärkung sei dringend ein gemeinsamer Austausch erforderlich.

 

Im Rahmen von Verbändegesprächen, haben wir uns mit dem Thema der Seniorenmitwirkungsmöglichkeiten in Städten und Gemeinden beschäftigt.

 

Zusammen und im Einvernehmen mit der Landesseniorenvertretung NRW haben wir gefordert, dass die Seniorenvertretungen in Form von kommunalen Beiräten verbindlich in die Kreis- und Gemeindeordnungen verankert wird. Im

 

Koalitionsvertrag wurde von den Fraktionen eine entsprechende Zusage vereinbart. Jetzt – gut ein Jahr vor Ablauf der Legislaturperiode – ist lediglich ein Gutachten dazu erstellt worden.

 

Die Arbeitsgemeinschaft 60 plus und die LSV NRW erwartet, dass der entsprechende Gesetzentwurf zeitnah eingebracht, beraten und beschlossen wird. Eine gemeinsame Aufforderung haben wir an die Fraktionen und an die Landesregierung eingebracht.

 

 

Der SPD-Regionalvorsitzender Stefan Schwartze richtete an die Anwesenden ein Grußwort. Dem krankheitsbedingt fehlenden alten Vorsitzenden , dem Genossen Bernd Möller, spricht er seinen besonderen Dank für die von ihm in der letzten Wahlperiode geleistete Arbeit aus und wünscht ihm baldige Genesung. Ohne eine bestehende AG 60 plus sehe es für die SPD schlecht bestellt aus. Diese Arbeitsgruppe falle durch ihr großes Engagement, insbesondere auch in den Wahlkämpfen, auf. Bisher habe es immer einen guten Weg der Zusammenarbeit gegeben. Jüngstes Beispiel sei die am 04.04.2016 im Kreishaus Herford stattgefundene Veranstaltung „Der demografische Wandel – Wie verändert er unseren Alltag?“

 

 

 

Nach Ablauf der zwei Jährigen Amtstätigkeit standen auch Neuwahlen der SPD AG 60plus an.

 

Peter-Uwe Witt wurde als Vorsitzender der SPD AG 60plus im Regionalverband Ostwestfalen-Lippe mit 94,3% der Stimmen gewählt.Er tritt damit die Nachfolge von Bernd Möller, der aus gesundheitlichen gründen nicht mehr kandidierte, an .

 

 

 

Neu gewählt wurden auch die Stellvertreter Gerlinde Lauth und Dieter Pohl.

 

 

 

Als Schriftführer wurde Helmut Ebeling und als seine Stellvertreterin Ruth Weitkamp gewählt.

 

 

 

Internetbeauftragter wurde Paul Lahrmann und zu Beisitzer/in wurden,Maria Rose,Ilse Hilmert. Günter Bohne, Friedhelm Donath, Siegfried Lenjer, Bernd Möller und Wilfried Arendmeyer von den Konferenzteilnehmern bestimmt.

 

Pflegebedürftigkeit fordert Gesellschaft heraus

Diskussionsrunde zum demografischen Wandel: SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze, Petra Rode-Bosse und Burkhard Blienert nehmen die sozialen Veränderungen in einer alternden Bevölkerung in den Blick

 

Diskutierten: Stefan Schwartze (v. l.), Moderator Wilfried Kramps, Petra Rode-Bosse und Burkhard Blienert. Achim Post, Bundestagsabgeordneter aus Minden, sollte ebenfalls teilnehmen, ließ sich aber wegen eines Termins in Brüssel entschuldigen

 

 

;Der demografische Wandel, also die sich wandelnde Altersstruktur unserer Gesellschaft, verändert das soziale Zusammenleben in allen Lebensbereichen – und zwingt die Politik, zu reagieren. Darin waren sich die drei Diskutanten während einer Podiumsrunde im Kreishaus am Montag einig. Die Bundestagesabgeordneten der SPD, Stefan Schwartze aus Vlotho, Petra Rode-Bosse aus Höxter und Burkhard Blienert aus Paderborn sprachen über die Herausforderungen für Gesellschaft und Politik, die die Alterung der Bevölkerung mit sich bringt.

 

„Der demografische Wandel ist ein Thema, das alle beschäftigt“, sagte Schwartze zur Begrüßung vor Bürgern und Parteigenossen. Während Großstädte gewaltige Zunahmen an Bevölkerung verzeichneten, gebe es stark schrumpfende ländliche Regionen, auch in Ostwestfalen-Lippe. „Die Politik braucht Antworten, hat die aber nicht einfach mal so in der Tasche.“

 

Im Verlauf der Veranstaltung, die aus Vorträgen und einer Diskussion mit dem Publikum bestand, zeigte sich, wo die Bevölkerungsentwicklung die größten Fragen aufwirft. Burkhard Blienert, Mitglied im Gesundheitsausschuss, sprach über gesundheitliche Aspekte. „Dass wir eine hohe Anzahl von Menschen mit Pflegebedürftigkeit haben, gehört zu den größten Herausforderungen“, sagte er. „Die meisten Menschen wollen so lange wie möglich zu Hause leben.“ Blienert wies darauf hin, dass der Beruf des Altenpflegers bislang zu unattraktiv gewesen ist. Eine Ausbildungsreform soll das jetzt ändern und die Berufe des Altenpflegers und des bisher besser verdienenden Krankenpflegers vereinheitlichen.

 

Blienert warnte dann vor einer sozialen Spaltung im Gesundheitssystem, die diejenigen Menschen benachteilige, die sich private (Zusatz-)Versicherungen nicht leisten können. „Wie soll das solidarische Gesundheitssystem in Zukunft ausgestaltet sein? Darüber sollten wir ins Gespräch kommen“, so Blienert.

 

Dass das Solidarsystem, in dem Menschen für Menschen sorgen, das „vom Grundsatz her beste“ für eine Gesellschaft ist, davon zeigte sich auch Stefan Schwartze überzeugt. Er sprach über die Themen Verkehr und Infrastruktur sowie Altersvorsorge. Rente sei der Themenbereich, der am heißesten diskutiert werde, sagte Schwartze. „Es zeigt sich, dass die private Altersvorsorge nicht funktioniert. Wir brauchen eine existenzsichernde gesetzliche Rente“, sagte er.

 

Petra Rode-Bosse nahm den Verbraucherschutz in den Blick. Wie ältere Menschen Unterstützung bei den Herausforderungen des modernen Alltags erhalten können, ist ihr ein wichtiges Anliegen. „Wir reden nicht gerne über das Älterwerden, aber die sogenannten Senioren-Themen sind präsenter denn je“, so Rode-Bosse. Dabei solle man nicht nur den „schwächlichen und gebrechlichen Menschen“ vor Augen haben, sondern auch den „vitalen, unabhängigen jungen Senioren.“

 

Ernährung, Gesundheit, Wohnen, Mobilität, in all diesen Lebensbereichen seien neue Konzepte gefragt. Sie betonte, dass das einen Markt erfordere, der soziale und ökologische Interessen vertritt und die Bedürfnisse der älteren Menschen im Blick hat.

 

Kreisverbandskonferenz der Minden-Lübbecker SPD AG 60 plus am 25.Februar 2016

Die Senioren im Mühlenkreis haben Dieter Pohl einstimmig im Amt bestätigt

 

Der NEUE Vorstand am 25.Februar 2016

 

( vl.:)Günter Bohne, Manfred Borgmann,Hartmut Ende, Ruth Weitkamp, , Anneliese Borgmann, , Manfred Tönshoff, Irmgard Bohne, Rolf Bökenkröger, Werner Wesemann, Michael Buhre, Klaus Jänsch Micha Heitkamp, Paul Lahrmann und der Vorsitzende der AG 60 plus Dieter Pohl,( es fehlt :Bahadir Gür)                    Foto: SPD

 

 

Dieter Pohl eröffnete die Veranstaltung mit dem Gedenken an Verstorbene der SPD und erinnerte dabei an Helmut Schmidt, den ehemaligen Bundeskanzler, der bis ins hohe Alter von über 90 Jahren in aller Welt großes Ansehen genoss. Egon Bahr wurde von dem Vorsitzenden ebenso erwähnt; weil auch dieser bis zuletzt unvergessen in Deutschland und der ganzen Welt als einer der Macher der Wiedervereinigung des Deutschen Volkes zusammen mit Willy Brand gilt!

 

Der Vorsitzende konnte auch Michael Buhre und Micha Heitkamp vom Geschäftsführenden Kreisverbands Vorstand der SPD Minden-Lübbecke recht herzlich begrüßen.

 

Pohl nannte als Aufgabe der AG die Interessen der Älteren zu vertreten, ihr Engagement zu fördern und eine gleichberechtigte Einbeziehung der Älteren in die politische Willensbildung zu gewährleisten – das haben sich die Mitglieder der SPD AG 60 plus im Mühlenkreis auf die Fahne geschrieben.

 

Der Vorsitzende des SPD Kreisverbandes Minden-Lübbecke, Michael Buhre referierte zum Thema Zustand der SPD auf Kreisebene , Mitgliederwerbung usw. Ebenso Micha Heitkamp von den Jusos OWL !

 

 Dieter Pohl gab in seinem Rechenschaftsbericht einen Überblick über die Tätigkeiten der SPD AG 60plus im Kreisverband Minden-Lübbecke in den letzten zwei Jahren.

 

Höhepunkte waren u.a die Wahlkämpfe zur Kommunalwahl 2014 und zu den Bürgermeisterwahlen 2015.

 

Der Reigen der Veranstaltungen begann am 15.. April 2014 mit einer Besichtigung des Heringsfängermuseums in Petershagen, am 14.Mai 2014 folgte eine sehr schöne Besichtigung der „Gärten der Sinne“ bei der Firma Rila in Levern. und am 17. Juli 2014 feierte die AG Ihr Sommerfest in Minden-Dützen

 

Die beliebte Weihnachtsfeier der AG 60plus Minden-Lübbecke fand am 16. Dezember 2014 im Landhaus Rohlfing in Minden-Dützen statt .

 

Am 15. Januar 2015 wurde eine Verkehrsbeschulung unter dem Motto: „Fit und mobil – aber Sicher“ mit Werner Wesemann und Frau Paulus im Treffpunkt Johanniskirchhof in Minden durchgeführt und am 14. März 2015 wurde ein Besuch der Türkischen Moschee in Lübbecke-Gehlenbeck ,unter Führung von Gökhan Güzel, Vorsitzender des Moscheevereins , mit starker Beteiligung abgehalten.

 

Am 26. August 2015 wurde eine Fahrt nach Kloster Dalheim und Kassel Wilhelmshöhe mit den Wasserkaskaden durchgeführt und eine Schleusenbegehung in Minden stand am 22. September 2015 auf dem Programm. Das Jahr klang wieder mit einer Weihnachtsfeier der AG 60plus Minden-Lübbecke am 7. Dezember 2015 im Landhaus Rohlfing in Minden-Dützen aus..

 

Nach Ablauf der zwei Jährigen Amtstätigkeit standen auch Neuwahlen der SPD AG 60plus an.

 

Dieter Pohl wurde als Vorsitzender der SPD AG 60plus im Kreisverband Minden-Lübbecke mit 100% der Stimmen bestätigt.

 

Bestätigt wurden auch die Stellvertreter Ruth Weitkamp und Hartmut Ende!

 

Als Schriftführerin wurde Anneliese Borgmann und als ihr Stellvertreter Manfred Tönshoff gewählt.

 

Internetbeauftragter wurde Paul Lahrmann und zu Beisitzer/in wurden Irmgard Bohne, Bahadir Gür, Günter Bohne, Rolf Bökenkröger, Klaus Jänsch, Manfred Borgmann und Werner Wesemann von den Konferenzteilnehmern bestimmt.

 

Als Delegierte für die Landeskonferenz NRW SPD 60 plus

 sind Hartmut Ende, Günter Bohne, Paul Lahrmann sowie Dieter Pohl und als Ersatzdelegierte Irmgard Bohne , Ruth Weitkamp und, Bahadir Gür gewählt worden

 

Für die anstehende Konferenz der AG 60plus auf OWL-Ebene wurden

 

Ruth Weitkamp, Günter Bohne, Paul Lahrmann , Dieter Pohl , Irmgard Bohne, Werner Wesemann, Rolf Bökenkröger und Bahadir Gür als Delegierte gewählt!

 

Als Ersatzdelegierte wurden Manfred Kreylos, Hartmut Ende, Manfred Tönshoff , Gerd Arendmeyer und Klaus Jänsch von den Konferenzteilnehmern bestimmt.

 

Zum Schluss wies Dieter Pohl auf die anstehenden Planungen hin:

 

Sa,16.4.2016, 14.00 Uhr, Robert-Nußbaum-Haus , Minden;

 

Info Veranstaltung mit den Freunden aus dem Bereich der Migranten und unseren Deutsch-Türkischen Freunden aus dem Mindener- und Lübbecker Bereich

 

Do, 14. Juli, 12.00 Uhr, Sommerfest mit Grillen , Landhaus Rohlfing

 

Do, 22. September, 14.00 Treff an der Schachtschleuse zur Senioren-Kaffee-Klatsch- Fahrt mit musikalischer Begleitung

 

Auf der Unterbezirkskonferenz der AG 60 plus Bielefeld wurde der Vorstand bestätigt

   

 Bernd Möller  (3.von rechts ) Vorsitzender der AG 60 plus Bielefeld   seid 2010 und seine Beiden
  Stellvertreter Renate Hallmann (2. von links) und Friedhelm Donath (links) wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Beisitzer wurden
Edith Bestmann , Ulrike Krippendorf , Sylvia Schmidt ,  Hans Dieter Voß , Klaus Voß ,Bernd Link und Hans Ulrich  Wille.

Landeskonferenz der NRW  AG 60plus am 23.Juni 2015  in Gelsenkirchen

 

Wilfried Kramps erneut zum Vorsitzenden gewählt.


Die Landeskonferenz im Begegnungszentrum der Gelsenkirchener AWO wurde von Wilfried Kramps –

vor mehr als 130 Delegierten – eröffnet. Nach den formalen Tagesordnungspunkten sprach die Gelsenkirchener

Bürgermeisterin Martina Rudowitz ein Grußwort an die versammelten Seniorinnen und

Senioren und lobte das ausführliche Programm der letzten beiden Jahre. Zusammen mit dem Gelsenkirchener

Landtagsabgeordneten Markus Töns wünschten beide der Landeskonferenz gute Beratungen

und eine erfolgreiche Neuwahl des Landesvorstandes.

Der Landesvorsitzende der NRW Jusos – Frederick Cordes – war ebenfalls angereist und betonte in

seinem Grußwort: „Mein Eindruck war schon immer, dass wir – also Jusos und AG 60plus – in grundlegenden

Fragen nah beieinander stehen. Zum Beispiel bei dem Thema der Generationensolidarität.

Konkret bedeutet das für mich, dass wir der kommenden Generation nicht nur Kontostände, sondern

eben auch Straßen, Brücken, Bibliotheken, Schwimmbäder, KiTas, Schulen, Universitäten – kurz: eine

funktionierende öffentliche Infrastruktur vererben. Dazu benötigen wir heute Investitionen die auch

dem Ziel der Umverteilung von oben nach unten gerecht werden. Insbesondere dann, wenn diese

durch eine verantwortungsvolle und gerechte Steuerpolitik finanziert werden. Bei uns Jusos in NRW

heißt das dann kurz und schmerzlos: „Unsere Zukunft gibt’s nicht für lau“!

Ich würde mich freuen, wenn wir es schaffen, dazu einen gemeinsamen Aktionstag im kommenden

Jahr zu organisieren bei dem wir deutlich zeigen, dass die Konservativen nicht Generationen gegeneinander

ausspielen können.“

Wilfried Kramps bedankte sich für die Grußworte der SPD Repräsentanten und unterstrich für sich

die hier genannten Gemeinsamkeiten. Für ihn sind die Themen: Altersarmut verhindern, Generationengerechtigkeit,

Kommunalfinanzen, Steuer- und Verteilungsgerechtigkeit (stärkere Besteuerung von

Vermögenden und Großverdienern), Zukunftsinvestitionen in Infrastruktur und Bildung die vorrangigen

Themen für die Arbeit in der AG 60plus. Bei der anschließenden Wahl des Landesvorsitzenden wurde

Wilfried Kramps mit großer Mehrheit für weitere zwei Jahre gewählt.

Es folgten die Vorstellungsreden der Kandidaten für das Amt der stellvertretenden Landesvorsitzenden.

Walter Cremer gab einen Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre und betonte, dass die AG 60plus

in NRW sich als Arbeitsgemeinschaft ein eigenes Profil erarbeitet hat, die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt

und ein eigener Internetauftritt geschaffen wurde. Für die nächsten beiden Jahre möchte er den

Dialogprozess mit Verbänden und Gewerkschaften weiter fortführen. Er betonte aber auch, dass wir

als AG nicht das „Gewissen“ der SPD sein wollen – so als graue Eminenz im Hintergrund – wir wollen

nicht nur unseren Finger heben wenn mal etwas aus unserer Sicht daneben läuft. Was wir wollen ist,

dass wir als Arbeitsgemeinschaft der Älteren ernst genommen werden und als Partner in der SPD

Anerkennung und Unterstützung finden.

Friedhelm Hilgers ging in seiner Vorstellungsrede auf die Einschränkungen ein, die die sozialdemokratische

Arbeitsgemeinschafts-Arbeit bundesweit erfahren habe und ebenso auf Versuche, die es

über den Entwurf einer einheitlichen Richtlinie für die NRW-AG’s gegeben habe, z.B. Konferenzgrößen

und die Anzahl von Vorstandsmitgliedern zu reduzieren. Ein Zusatzproblem für die AG 60plus in

NRW habe im geplanten Wegfall der gerade erst mit erweiterten Kompetenzen ausgestatteten Regionalebene

bestanden.

Erfreulicherweise sei es aber in der vergangenen Amtszeit gelungen, solidarisch mit den anderen AGs

eine solche Argumentationskraft aufzubauen, dass die Parteizentrale in Düsseldorf dieses Vorhaben

zurückgezogen habe. Hilgers sieht gute Anzeichen dafür, dass im Rahmen der Projektgruppe „Fundament

stärken“ beim Landesvorstand in der er die AG 60plus vertritt, die angestrebte Stärkung der

Mitgliedsrechte auch die Arbeitsgemeinschaften inklusive einer ausreichenden technischen und finanziellen

Unterstützung ihrer Arbeit einbezieht.

Annemarie Pell betonte in ihrem Beitrag, dass sie ihre beruflichen Erfahrungen aus verschiedenen

Tätigkeiten in der Wirtschaft in die Arbeit des Landesvorstandes einbringen möchte. Auch will sie die

Zusammenarbeit mit den NRW Seniorenvertretungen (LAGSO etc.) verstärken.

Alle drei Kandidaten wurden von den Delegierten als stellv. Landesvorsitzende gewählt.

Zum Schriftführer wurde Klaus Krebber gewählt.

Als Beisitzer im Landesvorstand wurden gewählt: Wilfried Arendmeyer, Gisela Hümpel, Ingrid Jarzombeck,

Hans-Werner Koch, Ulrike Krippendorf, Gerlinde Lauth, Ralf Weßelmann, Marie-Jeanne

Zander.

Reinhold Hemker – Mitglied des Bundesvorstandes der AG 60plus – stellte mit dem Vortrag „Alt- na

und!? die Perspektiven und politischen Aktivitäten mit praktischen Beispielen vor, die sich aus dem 6.

Altenbericht der Bundesregierung ergeben haben und als Aufgaben noch ergeben werden. Dabei ging

er auf die besonderen Erkenntnisse der neueren Milieuforschung ein und die sich daraus ergebenen

sehr unterschiedlichen sogenannten Altersbilder, die schon längst nicht mehr mit dem antiquierten

Dreiklang „arm, krank, alt“ gekennzeichnet werden können. Er verwies auf die umfangreichen Aktivitäten

bei der Wahrnehmung des bürgerschaftlichen Engagements und beschrieb mit praktischen Beispielen

untermauert das, was in den letzten Jahren bei vielen Fachveranstaltungen als „aktives Altern“

definiert wurde.

Die Landeskonferenz befasste sich anschließend ausführlich mit der Beratung der gestellten Anträge,

die noch in einem „Beschlussbuch“ zusammengefasst werden.


Festveranstaltung 20 Jahre AG 60 plus in Bielefeld

Bei der Gründung der

Arbeitsgemeinschaft der SPD AG 60 plus vor zwanzig Jahren , ging es darum , die Älteren als Wähler , Mitglieder und Partner anzusprechen , zu gewinnen und zu organisieren .


Solidarität -Teilhabe - Generationsgerechtigkeit „! sind die Ziele , die es zu erreichen galt und gilt.

Die SPD AG 60 plus wurde und wird gebraucht – noch lange. Denn über ein Drittel der SPD – Mitglieder sind über 60 Jahre alt. Tendenz steigend. Lange bevor Pflege und Rente die Titelseiten bestimmten - etwa Mitte der 70-ziger Jahre - gab es in der SPD die Erkenntnis , dass der ältere Teil der Bevölkerung ein wichtiger Teil der Gesellschaft und auch eine wichtige Wählergruppe ist .

So stellten bei der Bundestagswahl 1976 die über 60 jährigen Wähler einen Anteil von 28.5% .

Ihr Vertrauen zu gewinnen und möglichst viele von ihnen für die SPD zu begeistern , war ein erklärtes Ziel des damaligen Bundesgeschäftsführer Holger Börner

Im März 1979 richtete deshalb der SPD - Partei Vorstand eine Arbeitsgruppe „ Seniorenarbeit „ ein.

Die damalige Bundestagsabgeordnete Elfriede Eilers die den Gesprächskreis „ Ältere Mitbürger „ seit dem Bundestagswahlkampf 1976 leitete , hatte darauf gedrängt .

Sie hatte den Vorstand der Partei überzeugt , wie wichtig der Kontakt der SPD zu dieser gesellschaftlichen Gruppe war , ich füge hinzu : und noch heute ist . 1984 wurde der Beirat für Seniorenpolitik – einberufen. Er entwickelte ein Konzept der verstärkten „ Seniorenarbeit „ ebenfalls unter der Leitung von Elfriede Eilers.

1988 richtete die SPD -Bundestagsfraktion eine Arbeitsgruppe „ Seniorenpolitik „ ein , deren Vorsitzender der erst 50jährige Hans Ulrich Klose war . Er war zuvor schon Mitglied des Seniorenbeirates der Partei. 1992 wurde er - nun 55 jährig - Vorsitzender des Seniorenbeirates und Seniorenbeauftragter der SPD . Jeder Ortsverein wurde verpflichtet Seniorenbeauftragte zu benennen. In Bielefeld bildeten die Seniorenbeauftragten einen Arbeitskreis unter der Leitung von Karl Heinz Sieweke, dem damaligen Personalchef der Stadtwerke Bielefeld




Nachdem am 26. April 1994 in Mainz die Bundesarbeitsgemeinschaft 60 plus gegründet wurde ( Vorsitzender Hans – Ulrich Klose ) entschloss sich die Bielefelder SPD zur Gründung einer entsprechenden Parteigruppierung .

Die Gründung erfolgte am 07. April 1995

im Haus des Handwerks.

1. Vorsitzende wurde Karl Heinz Sieweke


stellv.Edith Viehmeister und Christel Hoffmann

Zu Beisitzern wurden

Lotti Himmelreich –

Lore Kröpke –

Hans Herbert Mühlenweg -

Heinz Schauder – und Günter Tiemann berufen .

Weitere Mandatsträger und Mitglieder des aktuellen Vorstandes entnehmt bitte unserer Jubiläumsschrift.

Zum Schluss möchte ich aus der Rede von Sigmar Gabriel , unseremParteivorsitzenden, zur Bundesjubiläumsfeier „ 20 Jahre AG 60 plus „ 2014 zitieren :

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen eine solidarische Gesellschaft , in der die Generationen nicht gegeneinander ausgespielt werden , sondern ALT und Jung sich gegenseitig unterstützen.

Denn der demografische Wandel erfordert ein Mehr an Zusammenarbeit und Miteinander und nicht weniger. ie AG SPD 60 plus steht für dieses Miteinander der Generationen und für Solidarität in der SPD.

Die Älteren bereichern das Parteileben der SPD und sind bereit , Verantwortung zu übernehmen .

Die AG 60 plus ist eine tragende Säule in den Wahlkämpfen der SPD.

Unsere Gesellschaft altert, wird vielfältiger, bunter und internationaler.

Zugleich verändern neue digitale Möglichkeiten das Leben aller rasant.

Jede Generation muss sich diesen Herausforderungen stellen.

Gerade unter sich verändernden Bedingungen gilt: Die AG 60 plus wird gebraucht.

Angelika Graf, Bundesvorsitzende der SPD AG 60 plus hat es auf den Punkt gebracht:

Ihr seht, es gibt viel zu tun für uns. Und es geht nicht ohne uns!

Für die SPD soll der Mensch im Mittelpunkt stehen

Das „Neue Pflegegesetz“ auf dem Prüfstand

v.L: Thomas Rust (AOK-Nord/West), Christian Schultz (Diakonie Stiftung Salem), AG 60plus Vorsitzender Dieter Pohl, Inge Howe (Stellv. Vorsitzende der SPD Landtagsfraktion), Achim Post  MdB  und Burkhard Blienert  MdB und Mitglied im Gesundheitsausschuss
v.L: Thomas Rust (AOK-Nord/West), Christian Schultz (Diakonie Stiftung Salem), AG 60plus Vorsitzender Dieter Pohl, Inge Howe (Stellv. Vorsitzende der SPD Landtagsfraktion), Achim Post MdB und Burkhard Blienert MdB und Mitglied im Gesundheitsausschuss

 

Die AG 60plus der SPD im Unterbezirk Minden-Lübbecke hatte zu einem Informationsabend zum Thema „Pflege“ eingeladen. Vor vielen Gästen konnte der Vorsitzende Dieter Pohl neben dem heimischen Bundestagsabgeordneten Achim Post, der auch die Moderation des Abends übernahm, den Bundestagsabgeordneten Burkhard Blienert, die Landtagsabgeordnete Inge Howe, Thomas Rust von der AOK Nord-West und Christian Schultz von der Diakonie Stiftung Salem im Landgasthaus Rohlfing begrüßen.

 

Zum Einstieg erläuterte Burkhard Blienert mit Hilfe einer Präsentation die wichtigsten Punkte des 1. Pflegestärkungsgesetzes aus Sicht der SPD:

 

Die Leistungen in der ambulanten und stationären Pflege sollen in allen Pflegestufen um vier Prozent

 

angehoben werden.

 

Die Leistungen für die häusliche Pflege werden um 1,4 Milliarden Euro angehoben. Diese fließen z. B. in die

 

bessere Kombinierbarkeit von Leistungen der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege. Leistungen der Tages- und Nachtpflege sind bis zu einem bestimmten Betrag wechselseitig anrechenbar. Die Dauer wird

 

flexibilisiert. Somit werden die Wahlmöglichkeiten erhöht.

 

Statt wie bisher 4 Wochen sind nun 8 Wochen Kurzzeitpflege im Jahr möglich - wenn die entsprechenden Leistungen aus der Verhinderungspflege nicht in Anspruch genommen werden. D. h. die Tages- und Nachtpflege kann künftig eigenständig in Anspruch genommen werden, ohne sie auf Pflegegeld oder

 

ambulante Sachleistungen anrechnen zu müssen. Auch an Demenz Erkrankte können künftig davon

 

profitieren.

 

In der häuslichen Pflege werden die niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote gestärkt. Künftig

 

können Pflegebedürftige ihr Sachleistungsbudget bis zur Hälfte umwidmen, um die Kosten für Betreuungs- und

 

Entlastungsangebote zu erstatten.

Die Betreuungsleistung kann z. B. auch darin bestehen, dass ein/e Betreuer/in dem oder der Pflegebedürftigen aus Büchern vorliest oder sie gemeinsam über die Biografie des Pflegebedürftigen sprechen.

 

Die Zuschüsse für Umbaumaßnahmen und Pflegehilfsmittel werden erhöht, die Zuschüsse für

 

wohnumfeldverbessernde Maßnahmen von 2.557 Euro auf bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme.

 

 

 

Im Anschluss der Ausführungen von Burkhard Blienert erklärte Inge Howe die wichtigsten Änderungen des Wohn-und Teilhabegesetz NRW,kurz GEPA.

 

Das Gesetz formuliert hohe Ansprüche an das Selbstbestimmungsrecht älterer pflegebedürftiger Menschen, an die Realisierung einer qualitativen Unterstützungsstruktur durch Beratungsangebote, Pflegeeinrichtungen und alternativen Wohnformen.
Mehr Daheim statt Heim entspricht dem sozialpolitischem Grundsatz bestehender Sozialgesetze, nämlich ambulant vor stationär. Diesem Grundsatz ein bestimmendes Gewicht zu geben, verbunden mit dem Hinwirkungsgebot der UN-Behindertenrechtskonvention, zeigt die Zukunftsfähigkeit des Gesetzgebungsvorhabens.
Ambulant vor stationär heißt nicht ambulant statt stationär. Wir brauchen alle Versorgungsbereiche, den ambulanten und den stationären. Wir brauchen teilstationäre Angebote, Kurzzeit, Tages und Nachtpflege.

 

 

Die Vertreter von AOK und Stiftung Salem waren übereinstimmend der Meinung, dass beide Gesetze für Patienten und Pflegeeinrichtungen sowie dem Pflegepersonal gute und wichtige Verbesserungen bringen.

 

 

 

Zum Abschluss bedankte sich der Vorsitzende der Minden-Lübbecker AG 60 plus Dieter Pohl sowohl

bei den Referenten als auch bei den Teilnehmern der Veranstaltung.

 

Thorsten Klute sprach über Integration

v.l. Stv.--Ag 60 plus Vorsitzende in OWL Renate Hallmann , Staatssekretär Thorsten Klute und der Vorsitzende der OWL AG 60 plus Bernd Möller.    Foto: SPD-60plus
v.l. Stv.--Ag 60 plus Vorsitzende in OWL Renate Hallmann , Staatssekretär Thorsten Klute und der Vorsitzende der OWL AG 60 plus Bernd Möller. Foto: SPD-60plus

 

Bielefeld (Gün). Eigentlich sollte Thorsten Klute, Staatssekretär im Landesministerium für Arbeit, Integration und Soziales, gestern vor der SPD-Versammlung 60plus über den demografischen Wandel sprechen. Eigentlich. Er sprach vor rund 20 Zuhörern über das Thema Integration, denn dieses Thema sei gerade aktuell. Es sei richtig, dass die bundesdeutsche Gesellschaft "älter, weniger und bunter" werde. Dies sei aber nur durch die Zuwanderung abgefedert worden. Gerade NRW habe einer lange Zuwanderungstradition, erst die Bergarbeiter im 19. Jahrhundert und dann die ausländischen Arbeitnehmer, die in den 50er und 60er Jahren das Wirtschaftswunder mit ermöglicht hätten. "Gastarbeiter" nannte man diese Arbeitskräfte. Klute: "Ein komisches Wort." Heute steige die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund, die Kinder und Kindeskinder fühlten sich vielfach als Deutsche. Daneben wachse das Flüchtlingsproblem wegen der vielen internationalen Krisen in Afrika und dem Nahen Osten.

 

Hinten:-Peter- Uwe Witt (stv. Vorsitzender), Ernst-Wilhelm Rahe (SPD-Regionalvorsitzender), Vorne: Bernd Möller (Vorsitzender), Renate Hallmann (stv. Vorsitzende)
Hinten:-Peter- Uwe Witt (stv. Vorsitzender), Ernst-Wilhelm Rahe (SPD-Regionalvorsitzender), Vorne: Bernd Möller (Vorsitzender), Renate Hallmann (stv. Vorsitzende)

 

In der letzten Sitzung des Regionalvorstandes der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus OWL konnte der SPD-Regionalvorsitzende Ernst-Wilhelm Rahe zu einem Meinungsaustausch begrüßt werden.

 

 

 

Am meisten auf den Nägeln brannte dem Vorstand die Diskussion auf der SPD-Landesebene, dass die AGs in den SPD-Regionen von NRW in ihrer Wirkung beschnitten werden könnten. Hier konnte Rahe aber beruhigen: „Ihr könnt sicher sein, dass der Status der AGs in der Region nicht in Gefahr ist. Wir brauchen euch, gerade bei der stärker werdenden demografischen Entwicklung.“

 

 

 

Im Anschluss daran entstand eine rege Diskussion darüber, wie 60plus in der Zielgruppe der Senioren Vertrauensarbeit für die SPD machen kann. Und im Gegenzug die Interessen der älteren Generation besser in der SPD-Politik verankert werden kann.

 

SPD Senioren nach der Werksbesichtigung bei OKT in Oppenwehe beeindruckt

Links.:  Günter Bohne,(Vorsitzender AG 60 plus Stemwede)   rechts: Dieter Pohl (Vorsitzender der AG 60 plus im Mühlenkreis) (FOTO: SPD)
Links.: Günter Bohne,(Vorsitzender AG 60 plus Stemwede) rechts: Dieter Pohl (Vorsitzender der AG 60 plus im Mühlenkreis) (FOTO: SPD)

 

Die Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD-Stemwede besuchte am Dienstag den 9. September 2014 den Hersteller von Kunststoff Haushaltsartikeln OKT Germany GmbH in Stemwede-Oppenwehe. Der Vorsitzende der AG 60 plus Günter Bohne konnte zu beginn eine große Runde an interessierten Teilnehmern begrüßen .

 

Auf der Agenda stand neben der Vorstellung der OKT-Gruppe auch ein Rundgang durch die Produktion sowie durch das Warenlager.

 

 

 

Zu Beginn präsentierte Marketingleiterin, Martina Goldstein und Fabrina Priehs das Unternehmen OKT von sei­nen Produktions- und Vertriebsstandorten in Europa über die Historie bis hin zu dem um­fangreichen Produktsortiment und seinen Kunden.

 

 

Artur Heck und Daniel Riemer, standen den interessierten Besuchern Rede und Antwort und unterstrichen die Wichtigkeit der Ausbildung bei OKT. „Unsere Ausbildungsquote liegt derzeit bei neun Prozent. In unserer Region wird es zunehmend schwieriger, Fachpersonal – gerade in technischen Berufen – zu rekrutieren“ so Herr Heck und Herr Riemer. Der Kunststoffriese aus Ostwestfalen bildet in sieben verschiedenen Ausbildungsberufen aus: Fachlagerist/in, Fachkraft für Lagerlogistik, Maschinen- und Anlagenführer/in, Verfahrensmechaniker/in, Werkzeugmechaniker/in, In­dustriekauffrau/-mann, Duales Studium Betriebswert VWA.

 

 

 

Gute Bildung bedeutet mehr Chancen im Leben und eine bessere Zukunft”, sagte Günter Bohne. Die SPD will daher Jugendlichen helfen, einen Schulabschluss oder Berufsabschluss zu schaffen. OKT biete eine vorbildliche Berufsausbildung, so Bohne weiter. Die Delegation zeigte sich erfreut, dass qualifizierte Arbeitsplätze in Stemwede geschaffen und erhalten werden.

 

Sommerfest der AG 60 plus im Mühlenkreis am 17.Juli 2014

Bild: SPD- AG 60 plus
Bild: SPD- AG 60 plus

 

Zum Sommerfest der Arbeitsgemeinschaft 60plus beim UB Minden-Lübbecke im Landhaus Rohlfing, Minden-Uphausen, waren wieder viele Genosinnen und Genossen sowie Freundinnen und Freunde  der SPD aus dem Kreisgebiet erschienen.
Bei musikalischer Unterhaltung durch den Genossen Karl-Heinz Terbeck kam es zur angeregten Unterhaltung über alles Mögliche;  im Vordergrund waren  die letzen Wahlen beim Bund, dem Land NRW und im Kreisgebiet Minden-Lübbecke.
Besonderer Stolz war erkennbar, dass die SPD im Land NRW unter Leitung von Hannelore Kraft  als Ministerpräsidentin die Regierungsmehrheit stellt und dadurch Vieles Erreichen und Regeln kann!
Ebenso, dass der alte und neue Landrat wiederum Dr. Ralf Niermann ist. Viele Genossinnen und Genossen der AG 60plus hatten sich am dbzgl. Wahlkampf beteiligt und das war gut so und wurde auch anerkannt!
Der Vorsitzende Dieter Pohl machte in seinem historischen Rückblick von der Gründung der SPD im 19. Jahrhundert ;  dem ersten Weltkrieg und seine Folgen auch für die SPD; die Machtergreifung der Nazis ab 1933 mit der Ermordung vieler SPD-Mitglieder und Gewerkschafter sowie dem Wiederaufbau der SPD nach 1945 deutlich, dass die SPD ein politisch3er Machtfaktor auf vielen Gebieten ist!
Unvergessen seien die Bundeskanzler, die von der SPD gestellt wurden.
Angefangen von "Unserem Willy Brandt" mit dem Slogan " Willy wählen"; dem Helmut Schmidt, der noch heute gesuchter Gesprächspartner in politischen Diskussionen ist sowie Gerhard Schröder, der allerdings auch manches hätte anders machen können!
Dieter Pohl machte deutlich, dass man im Kreisgebiet Minden-Lübbecke besonders Stolz auf Dr. Ralf Niermann sei, weil dieser es geschafft hat, als Landrat wiedergewählt worden zu sein und das mit einer riesigen Mehrheit von 64 Prozent!
Richtig und Wichtig sei auch, dass die SPD und die CDU jetzt auf Kreisebene gemeinschaftlich handeln in einer Kooperationsgemeinschaft!
Zum Schluss wies er auf die anstehenden Veranstaltungen am 9. September (Besuch OKT Kunststofftechnik in 0ppenwehe) und  31. Oktober  (Pickertessen im Gasthaus Geldmeier in Arrenkamp) bei der AG 60plus Stemwede und auf die Weihnachtsfeier der AGplus  am 16.12. 2014 wiederum im Landhaus Rohlfing hin und bat um rechtzeitige Anmeldung beim Unterbezirk Mi-Lk !

 

Landesausschuss-Tagung der AG 60plus der NRW SPD am 17.Juni 2014

Landesvorsitzender der AG 60 plus       Wilfried Kramps
Landesvorsitzender der AG 60 plus Wilfried Kramps

 

Der Landesausschuss der AG 60 plus traf sich am 17. Juni 2014 in Gelsenkirchen.

 

Der Landesvorsitzende der AG 60plus – Wilfried Kramps – begrüßte die Delegierten, die aus den Regionen angereist waren.

 

In seiner Tagungseröffnung gab er einen Rückblick auf das „erste Jahr“ des neuen Landesvorstandes und konnte dabei zahlreiche Aktivitäten hervorheben. Neben dem Wahlkampfeinsatz der Arbeitsgemeinschaft nannte Wilfried Kramps die thematischen Aktivitäten zur „Rente mit 63 – Erstattungspflicht“, Ausgrenzung Älterer“ und „Eckpunkte zur Bildung der GroKo“.

 

Hauptthema der Landesausschuss-Tagung waren Rentenfragen.

 

Das „neue Rentenpaket“ – das soll es gewesen sein?

 

Rolf Kapschack MdB, aus Witten (Ruhr) hielt das Einstiegsreferat und machte deutlich, dass das Rentenpaket viele sozialdemokratische Forderungen erfüllt aber eben auch das Ergebnis eines Kompromisses mit dem Koalitionspartner darstellt.

 

Gerhard KompeEhrenvorsitzender der AG 60plus in NRW – ergänzte den Vortrag und nannte dabei ausführlich Fragen und Entwicklungen des Rentenniveaus.

 

In der anschließenden Diskussion, die von Friedhelm Hilgers, stell. Landesvorsitzender der AG,  eröffnet wurde, konnten weitere Hauptbereiche zur Rente und deren weitere Entwicklung ausführlich besprochen werden. 

 

 

 

Der Landesausschuss verabschiedete zwei Anträge an die Landespartei, in denen Forderungen bezüglich der Alterssicherung statt Altersarmut sowie der Gestaltung des demographischen Wandels und der Generationengerechtigkeit als wichtige Aufgaben in unserer Gesellschaft beschrieben wurden.

 

Verabschiedung langjähriger Weggefährten der Bielefelder AG 60 plus

 v.L:  vordere Reihe:  S. Schmidt, B. Möller (Vors. SPD-AG 60+) R.Hallmann;   H.-H. Mühlenweg, J. Lehwalder,K. Voss ; hintere Reihe:   K.-H. Sieweke, B. Link, F. Donath, J. Poerschke,  D. Voss, U. Krippendorf  (Foto:AG60plus)
v.L: vordere Reihe: S. Schmidt, B. Möller (Vors. SPD-AG 60+) R.Hallmann; H.-H. Mühlenweg, J. Lehwalder,K. Voss ; hintere Reihe: K.-H. Sieweke, B. Link, F. Donath, J. Poerschke, D. Voss, U. Krippendorf (Foto:AG60plus)

 

Am 12.06.2014 bedankte sich die Arbeitsgemeinschaft 60 + des SPD-Unterbezirks Bielefeld in der Gaststätte „Sieker Mitte“ und verabschiedete die langjährigen politischen Weggefährten Karl-Heinz Sieweke, Hans-Herbert Mühlenweg und Manfred Hofmeister.

 

Bernd Möller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft, sprach ihnen im Namen des Vorstandes seinen Dank aus und würdigte ihre Verdienste.

 

So vertrete Karl-Heinz Sieweke seit seinem SPD-Eintritt 1953 sozialdemokratische Ziele. Diese Ziele habe er auch in seiner beruflichen Situation als langjähriger Arbeitsdirektor der Stadtwerke Bielefeld beherzigt. Karl-Heinz Sieweke sei erster Seniorenbeauftragter des Unterbezirks gewesen. Nach Gründung der Arbeitsgemeinschaft 60 + habe er sich tatkräftig für deren Etablierung auf Unterbezirksebene eingesetzt und sich als deren Vorsitzendem engagiert.

 

Hans-Herbert Mühlenweg habe mit Karl Heinz seit 1995 ein schlagkräftiges Tandem für die Vorstandsarbeit gebildet und sei, als nach krankheitsbedingtem Ausfall von Reinhold Biermann Not am Mann war, gemeinsam mit Manfred Hofmeister in die Bresche gesprungen und habe den „Laden am Laufen“ gehalten. Nicht unerwähnt ließ Bernd Möller die Verdienste von Hans-Herbert auf kommunal- und parteipolitischer Ebene: So sei er langjähriges Mitglied der Bezirksvertretung Stieghorst und SPD-Stadtverbandsvorsitzender gewesen.

 

Als Dritter im Bunde, leider nicht anwesend, wurde Manfred Hofmeister gewürdigt. Er habe als Mitarbeiter der Geschäftsstelle für die Durchführung erfolgreicher Wahlkämpfe gesorgt und sei als Organisator der „Wiesenfeste“ an der Radrennbahn unvergessen. Wie nötig er nach dem Ausfall von R. Biermann war, wurde bereits oben erwähnt.

 

Mit einem gemeinsamen Erinnerungsfoto beendete Bernd Möller die Veranstaltung.

 

AG 60 plus Stemwede auf Infotour bei Rila-Erleben in Levern

  Ein Teil der Gruppe im Griechischen Amphitheater  Foto: SPD
Ein Teil der Gruppe im Griechischen Amphitheater Foto: SPD

 

Stemwede,14.05.2014

Am letzten Mittwoch besuchte die Stemweder AG 60 plus die Gärten der Sinne bei der Firma Rila in Levern. Der Vorsitzende der AG 60 plus, Günter Bohne, konnte Teilnehmer von Hüde bis Bad Oeynhausen begrüßen und freute sich über das Interesse . Bei der Führung wurde das Unternehmen allgemein erläuterte und das Angebot vorstellte.

 

 

 

In den Gärten der Sinne erlebten Wir eine in Deutschland einmalig bunte und ansprechende Gartenarchitektur.

Vor dem Eingangsbereich begrüßte uns der japanische Garten mit einer herrlichen Steinbrücke, einem Teehäuschen, Bachläufen sowie einer wunderschönen Flora.

Im italienischen Garten erwartete uns ein Weinpavillon, italienische Tuffsteinarchitektur, Palmen und Obstbäume.

Der griechische Garten bot uns ein ganz außergewöhnliches Urlaubserlebnis.
Bachläufe, eine beeindruckende Teichlandschaft, bis zu 100 Jahre alte Olivenbäume; alte, verwurzelte Rebstöcke, die „Neue Kapelle“, freistehende Steinstelen harmonisch verbunden mit einem original nachgebautes Amphitheater mit Platz für ca. 200 Personen.

 

Inmitten dieser mediterranen Landschaft befindet sich die Taverne Asteraki moy, was soviel heißt wie "Mein Sternchen". Hier verwöhnt Rila Ihre Gäste mit einem ausgefallenen Speisen- und Getränkeangebot. "Kali orexi - Guten Appetit" 

 

Im Afrikanischen Garten wurden wir mitgenommen in die Savanne. Auf dem rund 2.000 qm großen Areal erlebten Wir einen Mix aus Wüste, Savanne, Steppe und Bergen. Umgeben von abgestorbenen Baumstämmen und Wüstenpflanzen sind die Himba-Hütten der Namib-Wüste der zentrale Punkt dieser Safari.

 

Gut gefallen hat den Teilnehmern auch der Hochzeitsgarten.

 

 

 

Im Panoramakaffee bei Kaffee und Kuchen und anschließenden Filmvortrag,wurde die ganze Palette von der Entstehung der Firma bis hin zu den Naturprodukten der Standorte Italien ,Griechenland.Chile und Hamburg und Levern mit ihrer Logistikabteilung  vorgestellt

 

Günter Bohne bedanke sich zum Ende bei der Firma Rila im nahmen aller Teilnehmer und wünschte allen noch eine gute Heimreise

 

Tagesfahrt der SPD AG 60 plus Bielefeld am 08. Mai 2014 nach Minden

Die Bielefelder Teilnehmer der Tagesfahrt
Die Bielefelder Teilnehmer der Tagesfahrt

 

Minden ( Min – din ) die Kreisstadt im Regierungsbezirk Detmold mit 78 000 Einwohner war ein Erlebnis für uns.

 

 

 

Wir fuhren mit zwei gemieteten Kleinbussen gegen 9.00 Uhr aus Bielefeld mit 16. Mitglieder aus Bielefeld nach Minden.

 

 

 

In Minden angekommen erwartete uns , auf dem Domplatz, schon ein Führer des Touristikamtes der Stadt Minden.

 

Nach einer kurzen Einführung startet dann die zweistündige Führung.

 

Der Mindener Dom über 1200 Jahre alt ,das Rathaus mit dem ältesten gotischen Laubengang Westfalens , der Marktplatz mit dem Haus Schmieding , der Löwen Apotheke und mehrerer Speicherhäusern waren die Stationen der Unterstadt .

 

 

 

Über die Ursula – Treppe im Hofviertel erreichten wir die Oberstadt.

 

Sehenswert waren hier das Hansahaus , das Wind loch , die alte Münze , das ehemaliges Proviant Magazin , die Heeresbäckerei und die ev.St. Johanneskirche.

 

 

 

Zum Abschluss der Führung machten wir noch beim  Mindener Böttcher halt,

 

eine Statue die ein originelle  Sorte früherer  Mindener  Einwohner darstellt, Barfuß und mit Schläger Mütze.

 

Damit war der erste Teil unsere Fahrt abgehandelt und wir gingen in ein gut bürgerliches Gasthaus zum Mittagstisch.

 

 

 

Nachdem wir alle gesättigt waren fuhren wir zum Mindener Wasserstraßen Kreuz.

 

Von einer Schiffsanlegestelle am Mittellandkanal aus ging es auf die MS Poseidon zu einer Kreuzfahrt auf dem Mittellandkanal und der Weser .

 

Zunächst ging die Fahrt in die Schachtschleuse wo die MS Poseidon auf das Niveau der Weser herunter geschleust wurde ,der Schleusen Gang dauerte 10 Minuten.

 

Auf der Weser unterquerten wir den Mittellandkanal und schipperten an der Stadtmauer von Minden vorbei bis zur Wassermühle, hier wendete die MS Poseidon und setzte sich wieder in Richtung Schachtschleuse in Bewegung.

 

In der Schachtschleuse angekommen wurde das Schiff wieder auf das Niveau des Mittellandkanals nach oben geschleust.

 

 

 

Von dieser Fahrt haben wir viele interessante und Neue Eindrücke mit nach Haus genommen. Fazit auch 50 km von zu Haus kann man noch viel Neues sehen und erleben.

 

Regionalkonferenz der Ostwestfalen-Lipper SPD AG 60 plus am 24. April 2014

Die Senioren in OWL haben Bernd Möller im Amt bestätigt

 vl.:) Paul Lahrmann, Günter Bohne Siegfried Lenjer, Renate Hallmann, Peter-Uwe Witt, Jochen Gürtler, Vorsitzender Bernd Möller, Landesvorsitzender Wilfried Kramps, Hartmut Golüke, Anneliese Borgmann, Friedhelm Donath und Gerlinde Lauth.
vl.:) Paul Lahrmann, Günter Bohne Siegfried Lenjer, Renate Hallmann, Peter-Uwe Witt, Jochen Gürtler, Vorsitzender Bernd Möller, Landesvorsitzender Wilfried Kramps, Hartmut Golüke, Anneliese Borgmann, Friedhelm Donath und Gerlinde Lauth.

 

Zu Beginn der gut besuchten Konferenz konnte der Vorsitzende Bernd Möller auch den Landesvorsitzenden der AG 60 plus Wilfried Kramps recht herzlich begrüßen. Möller nannte als Aufgabe der AG die Interessen der Älteren zu vertreten, ihr Engagement zu fördern und eine gleichberechtigte Einbeziehung der Älteren in die politische Willensbildung zu gewährleisten – das haben sich die Mitglieder der SPD AG 60 plus in OWL auf die Fahne geschrieben.

 

 

 

Bernd Möller gab in seinem Rechenschaftsbericht einen Überblick über die Tätigkeiten der SPD AG 60plus im Regionalverbund Ostwestfalen-Lippe in den letzen zwei Jahren.

 

 

 

Der Reigen der Veranstaltungen begann am 19..Juni 2012 mit einer Infoveranstaltung zum Thema Gesundheit und Pflege in Bielefeld Sieker Mitte. Bärbel Bas aus dem SPD Gesundheitsausschuss und Silke Niewohner von der Landesstelle Pflegende Angehörige NRW referierten über das Entlassmanagement, Überleitungspflege in die stationäre und ambulante Versorgung und die Fragen, was bisher erreicht wurde und was wird noch gebraucht wird.

 

 

 

Am 22.Oktober 2012 folgte in der Sporthalle Nettelstedt zum Thema „Altern in Würde – Miteinander der Generationen“ eine Podiumsdiskussion mit Teilnehmern aus allen sieben Unterbezirken bzw. Kreisverbänden. Moderator war Achim Post,

 

 

 

 

 

Die OWL Richtlinie der AG wurde auf einer Regionalkonferenz am 15. März 2013 beschlossen, hier wurden auch die OWL Delegiere zur Bundeskonferenz gewählt und der Neue SPD Regionalvorsitzende Ernst-Wilhelm Rahe stellte sich bei der AG vor.

 

 

 

Gemeinsam mit der Bundestagsfraktion wurde am 11.April 2013 in Bünde eine Veranstaltung unter dem Motto „Wenigborster bunter“ durchgeführt. Als Referenten waren die Bundestagsabgeordneten Stefan Schwarze und Franz Müntefering vor Ort.

 

 

 

Miteinander eine lebendige Demokratie und einen stabilen Sozialstaat organisieren“ war das Thema einer Podiumsdiskussion am 26.März 2014 in Bielefeld Sieker Mitte. Das Podium war mit allen fünf OWL Bundestagsabgeordneten und dem AG 60 plus Landesvorsitzenden Wilfried Kramps besetzt und wurde von Achim Post Moderiert

 

 

 

Möller weiter:”Alle Veranstaltunge wurden sehr gut besucht und auserdem tagte der Vorstand alle zwei Monate mit reger beteiligung aller Vorstandsmitglieder. Dafür mein herzliches Dankeschön”

 

 

 

Nach zwei Jahren Amtstätigkeit standen auch Neuwahlen der SPD AG 60plus an.

 

Bernd Möller wurde als Vorsitzender der SPD AG 60plus im Regionalverbund Ostwestfalen-Lippe bestätigt.

 

 

 

Neu als Stellvertreter wurden Renate Hallmann und Peter-Uwe Witt gewählt!

 

 

 

Zum neuen Schriftführer wurde Jochen Gürtler und als seine Stellvertreterin Anneliese Borgmann gewählt.

 

 

 

Neuer Internetbeauftragter wurde Paul Lahrmann und zu Beisitzer/in wurden

 

Hartmut Golüke, Friedhelm Donath, Günter Bohne, Gerlinde Lauth, Wilfried Arendmeyer, Siegfried Lenjer und Maria Rose von den Konferenzteilnehmern bestimmt.

 

Unterbezirkskonferenz der Minden-Lübbecker SPD AG 60 plus am 25.Februar 2014

Die Senioren im Mühlenkreis haben Dieter Pohl im Amt bestätigt

Der Neue Vorstand
Der Neue Vorstand

 

Zu Beginn der gut besuchten Versammlung konnte der Vorsitzende Dieter Pohl auch Dr. Ralf Nierman recht herzlich begrüßen. Pohl nannte als Aufgabe der AG die Interessen der Älteren zu vertreten, ihr Engagement zu fördern und eine gleichberechtigte Einbeziehung der Älteren in die politische Willensbildung zu gewährleisten – das haben sich die Mitglieder der SPD AG 60 plus im Mühlenkreis auf die Fahne geschrieben.

 

 

Dieter Pohl gab in seinem Rechenschaftsbericht einen Überblick über die Tätigkeiten derSPD AG 60plus im Unterbezirk Minden-Lübbecke in den letzen zwei Jahren.

Höhepunkte waren u.a die Wahlkämpfe zum NRW-Landtag 2012 und zur Bundestagswahl 2013.

 

Der Reigen der Veranstaltungen begann am 16.März 2012 mit einem Politischen Aschermittwoch mit Inge Howe und Dr.Ralf Niermann in Minden, am 22.Mai 2012 folgte eine sehr gut besuchte Informationsveranstaltung über Erben, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung mit Rechtsanwalt und Notar Riechmann im Johanestreff in Minden und am 9.August 2012 feierte die AG Ihr Sommerfest in Petershagen-Ovenstedt .

 

Am 7. September 2012 ging es auf Infotour zur Heimatgeschichte ins Heimathaus nach Wehdem

 

Die beliebte Weihnachtsfeier der AG 60plus Minden-Lübbecke fand am 13. Dezember 2012 im Treffpunkt am Johanniskirchhof in Minden statt und am Freitag, dem 21.12.2012, haben Klaus-Dieter Krug und Dieter Pohl die im laufe des jahres angesammelte Spende von 601 Euro für die Kinderkrebsklinik im Johannes Wessling Klinikum in Minden an Claudia Driftmann übergeben.

 

Vom 15.-24 Januar 2013 wurde eine Verkehrsbeschulung mit Fahrlehrer Werner Wesemann durchgeführt und am 5.Februar 2013 ein Grünkohlessen (auch "Braunkohlessen" genannt) in der Gaststätte Rohlfing mit sarker Beteiligung abgehalten.

 

Am 17. September 2013 wurde von der AG eine Infoveranstaltung zum Thema: "Reichtum im Spiegel der Armut in Deutschland – Vermögensverteilung in Deutschland mit Emil Engel im Gasthaus Rolfing, an der auch der Bundestagskandidat Achim Post zum Thema gesprochen hat, organisiert

 

Höhepunkt zu ende des Jahres war am 27.November 2013 die Fahrt zum Landtag NRW mit anschließenden Besuch des Düsseldorfer Weihnachtsmarktes

 

 

 

Nach zwei Jahren Amtstätigkeit standen auch Neuwahlen der SPD AG 60plus an. Dieter Pohl wurde als Vorsitzender der SPD AG 60plus im Unterbezirk Minden-Lübbecke mit 91,6% der Stimmen bestätigt.

 

 

 

Ebenso die Stellvertreter Ruth Weitkamp und Hartmut Ende!

 

 

 

Als Schriftführerin wurde Anneliese Borgmann und als ihr Stellvertreter Manfred Tönshoff gewählt.

 

 

 

Neuer Internetbeauftragter wurde Paul Lahrmann und zu Beisitzer/in wurden Klaus-Dieter Krug, Bahadir Gür, Günter Bohne, Inge Hill, Klaus Jänsch, Manfred Borgmann und Werner Wesemann von den Konferenzteilnehmern bestimmt.

 

 

 

Als Delegierte für die Landeskonferenz NRW SPD 60 plus

 

sind Ruth Weitkamp, Günter Bohne, Paul Lahrmann sowie Dieter Pohl und als Ersatzdelegierte Hartmut Ende, Bahadir Gür und Klaus-Dieter Krug gewählt worden

 

 

 

Für die anstehende Konferenz der AG 60plus auf OWL-Ebene wurden

 

Ruth Weitkamp, Günter Bohne, Paul Lahrmann , Dieter Pohl , Irmgard Bohne, Werner Wesemann, Anneliese Borgmann und Klaus-Dieter Krug als Delegierte gewählt!

 

 

 

Als Ersatzdelegierte wurden Bahadir Gür, Hartmut Ende, Manfred Tönshoff und Klaus Jänsch von den Konferenzteilnehmern bestimmt.

 

SPD AG 60 Plus im Unterbezirk Bielefeld hat einen Neuen Vorstand gewählt

Der Neue Vorstand
Der Neue Vorstand

 

Am 6. März wurde bei einer SPD Unterbezirkskonferenz von 60 plus ein neuer Vorstand gewählt. Zum 1 .Vorsitzenden wurde einstimmig Bernd Möller wieder gewählt, ebenso die Stellvertreter Renate Hallmann und Friedhelm Donath. Die gewählten Beisitzer: Edith Bestmann, Ulrike Krippendorf, Bernd Link, Wolfgang Pörschke, Silvia Schmidt, Dieter Voss und Klaus Voss nahmen die Wahl an und somit ist der neue Vorstand für zwei Jahr gewählt. Ausgeschieden sind nach langjähriger Zugehörigkeit Manfred Hofmeister, Karl Heinz Sieweke und Hans Herbert Mühlenweg Ein recht herzlichen Dank für ihre Tätigkeit wurde ausgesprochen. Als politischer Redner war der Oberbürgermeister Pit Klausen zu Gast mit dem Thema: Die Zukunftspläne von Bielefeld. Es entstand eine lebhafte Diskussion. Hingewiesen und eingeladen zur nächsten Veranstaltung wurde zu einer Fahrt am 6. Mai 2014 nach Minden – Besuch der Schachtschleuse mit einer Fahrt auf dem Mittelland Kanal. Anmeldung und weitere Informationen bei Bernd Möller Telefon 0521 - 26162 E – Mail Bernd – Möller @ gmx .de

 

Bundeskonferenz der AG 60plus wählt neuen Bundesvorstand

Angelika Graf im Amt bestätigt
Angelika Graf im Amt bestätigt

Baunatal, 18. und 19. Oktober 2013 –
 Die AG 60plus hat auf ihrer zehnten ordentlichen Bundeskonferenz einen neuen Bundesvorstand gewählt und dabei komplett den bisherigen Vorstand bestätigt. Angelika Graf wurde mit rund 83% der abgegebenen Stimmen in ihrem Amt als Bundesvorsitzende bestätigt.

Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden sind wie bisher Ruth Brand und Peter Schöbel. Als Beisitzerinnen wurden Heidemarie Fischer und Gesche Peters ebenso bestätigt wie die Beisitzer Lothar Binding, Norwin Dorn, Reinhold Hemker und Jürgen Rischar. Auf eine neu eingerichteten Beisitzerfunktion wurde Klaus Hagemann gewählt.

 
Neben Grußworten des Baunataler Bürgermeisters Manfred Schaub (SPD) und des nordhessischen Landtagsabgeordneten Timon Gremmelsgalt die Aufmerksamkeit des ersten Tages der Rede des SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel, der zu den aktuellen Sondierungsgesprächen und der Aussicht in den Koalitionsverhandlungen Stellung nahm. In einer kontrovers geführten Debatte von rund zwei Stunden Dauer wurde deutlich, dass der Bundesvorsitzende das Vertrauen der Konferenz hat. Gabriel kündigte an, den Mitgliedern nur dann einen Koalitionsvertrag zur Abstimmung vorzulegen, wenn er überzeugt sei, dass zentrale Politikziele der SPD mit den Unionsparteien umsetzbar seien

 Kernthema des zweiten Tages war das pflegepolitische Konzept der Gewerkschaft ver.di, das von Dietmar Erdmeier vorgestellt und mit den Delegierten diskutiert wurde.

Wilfried Kramps zum neuen Landesvorsitzenden der AG 60plus in NRW gewählt

Die AG 60 plus aus OWL nun mit drei Vertreter/in im Landesvorstand

Wilfried Kramps
Wilfried Kramps

130 Delegierte waren jetzt bei strahlendem Sonnenschein im Begegnungszentrum der Gelsenkirchener AWO erschienen, um im Rahmen der ordentlichen Landeskonferenz der AG 60plus, einen neuen Vorstand und einen neuen Vorsitzenden zu wählen.
Der scheidende Vorsitzende der SPD-Senioren in Nordrhein-Westfalen, Gerhard Kompe, erinnerte bei seiner letzten Landeskonferenz an die Arbeit der zurückliegenden Jahre als Vorsitzender der AG 60 plus und die Wichtigkeit der bevorstehenden Bundestagswahl in 96 Tagen.
 „Wir werden alle zusammen nur erfolgreich sein, wenn wir die Wählerinnen und Wähler, insbesondere auch die Seniorinnen und Senioren, überzeugen können zur Wahlurne zu gehen und Peer Steinbrück im Wahlkampf auf der Straße und an den Infoständen unterstützen„, so Gerd Kompe.

Gastredner der Landeskonferenz war der Vorsitzende der NRW-Landesgruppe der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Axel Schäfer. Er erinnerte im SPD-Jubiläumsjahr an die traditionellen Werte der SPD „ Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität„. „Wir machen Politik für Menschen, die sich anstrengen. Für Frauen und Männer, die jeden Tag hart arbeiten und sich im ihre Familien kümmern. Politik für die Mehrheit. Es geht um bessere Bildung und Betreuung, um finanzielle Entlastung für Familien, um gute Löhne, flexible Arbeitszeitmodelle, bezahlbare Mieten, die Bürgerversicherung und eine Rente, die auch zum Leben reicht. Wir wollen ein solidarisches Deutschland. Wir machen uns stark für die arbeitende Mehrheit in unserem Land. Das ist besser als Steuergeschenke für Reiche. Und dafür werben wir in den kommen 96 Tagen„, so Axel Schäfer in seiner engagierten Rede.
Axel Schäfer dankte aber auch Gerd Kompe als alten Weggefährten und Streiter für soziale Gerechtigkeit, der besonders beim Thema Rente viel Positives bewirken konnte und nicht zuletzt wurden Gerd Kompes Vorschläge auch von der Landes und Bundespartei in ihr Programm aufgenommen. Engagiert ging Axel Schäfer auch auf die momentane politische Situation in NRW und Bund ein, mit dem Hinweis die Bundestagswahl sowie auch die nächste Europawahl und den Kandidaten Martin Schulz zu unterstützen. Mit einem herzlichen„ Glück Auf „ für die Konferenz und Gerd Kompe beendete Axel Schäfer seine Rede nach mitreißenden 45 Minuten.

Dank an Gerd Kompe
Der Generalsekretär der NRWSPD, Andre Stinka, dankte Gerd Kompe für seine Arbeit für die NRWSPD auch im Namen der Landesvorsitzenden und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Diese Laudatio berührte den ausscheidenden Vorsitzenden sehr und mit einem Abschiedsgeschenk würdigte André Stinka die wertvolle Arbeit von Gerd Kompe. Ein weiterer Gastredner schloss sich den Danksagungen an, Veith Lemmen, Vorsitzender der NRWJUSOS, erinnerte an einigen Anekdoten, die er mit Gerd Kompe auf seinem bisherigen politischen Lebensweg erlebt hat und auch er wünschte dem ausscheidenden Vorsitzenden für seinen weiteren Lebensweg alles Gute und viel Gesundheit.

Neuer Landesvorstand
Der wichtigste Punkt der Landeskonferenz war die Neuwahl des Vorstandes. Der ehemalige Hagener SPD-Landtagsabgeordnete Wilfried Kramps wurde zum neuen Landesvorsitzenden der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus gewählt. Für den 73-jährigen votierten 122 von 128 Delegierte (95,3 %). Er ist damit Nachfolger des Dortmunders Gerd Kompe, der nicht wieder kandidiert hatte. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden Annemarie Pell, Friedhelm Hilgers und Walter Cremer gewählt.

Zum Schriftführer wurde Klaus Krebber  und als Beisitzer  Wilfried Arendmeyer, Günter Bohne, Gisela Hümpel, Ingrid Jarzombeck, Hans Koch, Marita Mitterer, Hanny Wendel und Ruth Weitkamp gewählt

Der neue Vorsitzende der AG 60 plus Wilfried Kramps forderte die Delegierten auf, mutig Türen aufzustoßen sowie tatkräftig und entschlossen für die SPD-Programmatik einer sozialen und gerechten Gesellschaft im Wahlkampf einzutreten.
Inhaltlich beschäftigte sich die Konferenz vor allen mit zahlreichen Anträgen zu den Themen: Sicherstelllung der Versorgung von Arzneimitteln, Barrierefreiheit, Ehrenamtliches Engagement sowie mit dem Thema Rente.

Ehrungen der AG 60 plus
Eine weitere Ehre wurde Gerd Kompe zuteil, denn er wurde von Dieter Deneke zum Ehrenvorsitzenden vorgeschlagen und mit großer Freude nahm dieser die Ehrung an und bedankte sich recht herzlich.
Zum Schluss wurde auch Hans Wendel geehrt für die vielen Jahre, die er als Schriftführer für den Landesvorstand tätig gewesen ist und aus gesundheitlichen Gründen nun nicht mehr zur Verfügung stand: Der Vorstand dankte es ihm mit einem Geschenk und die Versammlung mit Applaus.

"Starke Frauen in der Politik"

v. links: Ann Katrin Brambrink, Karin Schrader, Bernd Möller,  Christina Kampmann, Renate Hallmann, Friedhelm Donath  (Foto: Barbara Schneider)
v. links: Ann Katrin Brambrink, Karin Schrader, Bernd Möller, Christina Kampmann, Renate Hallmann, Friedhelm Donath (Foto: Barbara Schneider)

Die  Bielefelder SPD AG 60 plus hatte wieder einmal zum politischen Frühstück eingeladen. Das Thema war dieses Mal "Starke Frauen in der Politik".

Eingeladen und sehr gern gekommen waren Bürgermeisterin Karin Schrader, SPD Geschäftsführerin Ann Katrin Brambrink und SPD Bundestagskandidatin Christina Kampmann. Die „Starken Frauen“ wurden zuerst nach ihrem Weg in die SPD gefragt und dann wurden die aktuellen politischen Themen engagiert diskutiert. Die Anwesenden zeigten sich als politisch gut informiert und fragten die „starken Frauen“ zu den Hintergründen der Politik und nach den Absichten, wie die Wahlprogramme umgesetzt werden sollen.

Die AG 60 plus ist eine Arbeitsgemeinschaft, in der alle im Alter über 60 Jahre aktiv werden können. Die AG kümmert sich speziell um Themen, die die ältere Generation beschäftigen, bewerten diese Themen und geben Ideen und Änderungsanträge in die aktive Politik.

Bernd Möller, Renate Hallmann und Friedhelm Donath vom Vorstand der AG 60 plus begrüßten die Anwesenden und leiteten in die Befragung der "starken Frauen in der Politik" ein. Unter der Moderation von Friedhelm Donath wurden die „starken Frauen“ befragt.

Karin Schrader, Stellvertreterin des Oberbürgermeisters Pit Clausen, berichtete über Ihre politische und berufliche Arbeit und diskutierte mit den Anwesenden aktuelle Probleme der Sozialpolitik. Sie stellte verschiedene Modelle der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer vor und erläuterte die aktuellen Absichten bei der Neu-Abschließung der Leistungsverträge.

Ann Katrin Brambrink, SPD-Geschäftsführerin der Unterbezirke Bielefeld und Gütersloh, konnte berichten, welche Aktivitäten hier in Bielefeld zur Feier des 150sten Geburtstags der SPD stattfinden sollen. Ihr wurde die Anerkennung dafür ausgesprochen, dass sie zwei so unterschiedliche Unterbezirke gut betreut. Außerdem wurden mit ihr diskutiert, wie die SPD den Bildungsauftrag des Grundgesetzes erfüllen kann.

Christina Kampmann, die nicht nur die SPD –Bundestagskandidatin für Bielefeld ist, sondern auch SPD-Ortsvereinsvorsitzende von Ummeln, kennt die Probleme, die angesprochen werden und erzählte von ihren Erfahrungen bei verschiedenen Praktika in verschiedenen Berufen. In ihrem eigenen Berufsleben konnte sie tiefe Einblicke in soziale Probleme und in Familienprobleme werfen, die für sie prägend waren. Außerdem zeigt sie sich sicher in den Themen, die das SPD-Wahlprogramm enthält.

AG 60 plus Stemwede auf Infotour bei der BASF in Lemförde

Interessante Einblicke erhielten die Mitglieder der AG 60 plus der SPD Stemwede bei der BASF in Lemförde - -Foto: BASF
Interessante Einblicke erhielten die Mitglieder der AG 60 plus der SPD Stemwede bei der BASF in Lemförde - -Foto: BASF

Am letzten Dienstag besuchte die Stemweder AG 60 plus die BASF Polyurethanes GmbH in Lemförde.Der Vorsitzende der AG 60 plus, Günter Bohne, konnte Teilnehmer von Hüde bis Bad Oeynhausen begrüßen und freute sich über das gro0e Interesse an diesem Thema.
Die Führung wurde von Herrn Rene Sutthoff  geleitet der das Unternehmen allgemein  erläuterte und  das Angebot vorstellte.

Als eines der führenden PU-Unternehmen weltweit entwickelt, produziert und vertreibt die BASF in Lemförde mit  ca. 1.350  Mitarbeitern maßgeschneiderte Polyurethane für innovative Produkte und Problemlösungen.

Polyurethane machen das Leben komfortabler und sicherer – und sie helfen nachhaltig, Energie zu sparen. Sie tragen dazu bei, Gebäude besser zu isolieren und Autos gewichtssparender konstruieren zu können. Hersteller von Schuhsohlen, Matratzen sowie Haushalts- und Sportgeräten weltweit nutzen die vielfältigen Möglichkeiten und Vorteile dieser Kunststoffspezialität.

Im einundfünfzigsten Jahr ihres Bestehens schreibt die BASF Polyurethanes GmbH in Lemförde weiter an ihrer Erfolgsgeschichte. Mit dem  Neubau eines Produktionskomplexes für thermoplastisches Polyurethan (TPU) realisiert das Unternehmen die bislang größte Einzelinvestition am Standort. „Mit diesem Projekt stärken wir nachhaltig unsere Marktführerschaft beim Spezialkunststoff TPU und unterstreichen die hohe Bedeutung und Zukunftsorientierung des Standortes Lemförde“ so der Pressesprecher Herr Sutthoff,Mitarbeiter der Öffentlichkeitsarbeit-  in seinem Vortrag.

Als bedeutender Arbeitgeber in der Region übernimmt BASF Polyurethanes Verantwortung im gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen und sportlichen Bereich

Das Unternehmen fördert sportliche und kulturelle Aktivitäten der Mitarbeiter.  Allein in Lemförde sind mehr als 270 Aktive bei der Betriebssportgemeinschaft in zehn Sparten organisiert. Regelmäßige Pensionärstreffen halten den Kontakt zu den Ehemaligen aufrecht.


Günter Bohne bedanke sich zum Ende bei Herrn Sutthoff  im Namen aller Teilnehmer und wünschte allen noch eine gute Heimreise

Politischer Austausch: SPD-Regionalvorsitzender Ernst-Wilhelm Rahe (3. v. l.) traf Wilfried Arendmeyer, Maria Rose, Bernd Möller, Dieter Pohl, Renate Hallmann und Horst Franke (v.l.) von der AG 60 plus. FOTO: REIMAR OTT
Politischer Austausch: SPD-Regionalvorsitzender Ernst-Wilhelm Rahe (3. v. l.) traf Wilfried Arendmeyer, Maria Rose, Bernd Möller, Dieter Pohl, Renate Hallmann und Horst Franke (v.l.) von der AG 60 plus. FOTO: REIMAR OTT

aus der NW vom 16.3.13 -VON SAMUEL ACKER

„Arbeitsgemeinschaft 60 plus“ der OWL-SPD tagt in Sieker / Abgesandte für Bundeskonferenz bestimmt

Bielefeld. Kaffeetassen klappern, Lesebrillen werden zurechtgerückt, Herren im roten Wollpullover streichen sich bedächtig über die grauen Barthaare. Sieht nach entspanntem Senioren-Kaffeekränzchen aus – ist aber politische Basisarbeit. 31 Delegierte der „Arbeitsgemeinschaft 60 plus“ der SPD haben sich im Wirtshaus „Sieker-Mitte“ zu einer konstituierenden Regionalkonferenz versammelt.

„Wir sind vielleicht schon etwas älter, aber immer noch sehr aktiv“, sagt AG-Vorsitzender Bernd Möller mit Nachdruck. Die Zuhörer nicken eifrig. Dann wendet sich der erst vor wenigen Monaten gewählte SPD-Regionalvorsitzende für OWL, Ernst-Wilhelm Rahe, an die engagierten Senioren. „Ihr tragt einen großen Teil dazu bei, dass das sozialdemokratische Bild in der Region so bunt ist.“ Aufgrund des demografischen Wandels sei es immer wichtiger, dass sich ältere Mitbürger in politische Belange einmischten.

Auch wenn man die Parteiarbeit weiter intensivieren könne, habe die SPD in OWL viel richtig gemacht. „Wir können stolz sagen: „Wir brauchen nicht so viele Ausgleichsgelder wie andere Kommunen, wir sind wirtschaftlich stark.“

Etwas mehr finanzielle Hilfe von der Partei würden sich allerdings die Senioren der AG wünschen. „ Wir betreiben zum Beispiel eine eigene Homepage – zumindest die 60 Euro im Jahr für den Provider würden wir schon gerne bekommen“, klagt ein Mitglied. Rahe dazu: „Da wird sich bestimmt eine Lösung finden. Aber generell gibt es eben nur begrenzte Bordmittel. Und die Anzahl der Arbeitsgemeinschaften in der SPD ist in letzter Zeit gewachsen – das Budget aber leider nicht.“

Im Bundestagswahlkampf für Peer Steinbrück werden die Senioren aber eine tragende Rolle spielen, sagt AG-Vorsitzender Möller. „Wir haben mehr Freizeit als andere und können dadurch länger Stände betreuen. Und wir haben ja schon einige Wahlkämpfe hinter uns – diese Erfahrung zeichnet uns aus.“ Die AG wolle sich weiter aktiv bei Themen wie Pflege, Sozialpolitik und der Rentensicherung einsetzen. Mit einem neckischen Grinsen schaut Möller in die Runde. „Ist ja nicht nur Kaffeekränzchen hier.“

Wahlergebnisse

Bei der Regionalkonferenz der AG 60 plus der SPD standen auch Wahlen an. Als OWL-Repräsentanten für die AG-60-plus-Bundeskonferenz wurden ausgewählt: Renate Hallmann und Bernd Möller (Bielefeld), Paul Lahrmann (Minden-Lübbecke), Maria Rose (Höxter), Peter-Uwe Witt (Lippe) und Wilfried Arendmeier (Minden-Lübbecke). Für den Landesvorstand wurden vorgeschlagen: Ruth Weitkamp (Minden-Lübbecke), Wilfried Arendmeyer (Bielefeld), Günter Bohne (Stemwede) und Alfred Grabe (Gütersloh).
Als Mitglied in den Bundesausschuss der AG 60 plus wurde Dieter Pohl (Minden-Lübbecke) benannt, sein vertreter ist Bernd Möller (Bielefeld).

„Verwunderlich, dass der Protest ausbleibt“

SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus beschäftigt sich mit sozialer Ungleichheit

„Reichtum im Spiegel der Armut“:  Über dieses Thema diskutierte die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus. Auf unserem Foto (v. l.) Versammlungsleiter Hans-Jürgen Wurm, SPD-Bundestagskandidatin Petra Rode-Bosse und Referent Emil Engel.        FOTO: NW
„Reichtum im Spiegel der Armut“: Über dieses Thema diskutierte die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus. Auf unserem Foto (v. l.) Versammlungsleiter Hans-Jürgen Wurm, SPD-Bundestagskandidatin Petra Rode-Bosse und Referent Emil Engel. FOTO: NW

Kreis Höxter (nw). „Wo bleibt der Protest?“, so fragte Emil Engel bei einer Veranstaltung des SPD-Kreisverbandes 60plus, die sich mit dem Thema „Reichtum im Spiegel der Armut“ befasste.

Ausgangspunkt war der Entwurf des Armuts- und Reichtumsberichtes der Bundesregierung. Nach dessen Aussagen sei das Vermögen im Jahr 2011 auf 4,715 Billionen Euro gestiegen, eine exorbitant hohe Summe. Der Skandal aber sei, dass die Hälfte der Bevölkerung daran nur rund vier Prozent besitzte, die reichsten zehn Prozent der Gesellschaft aber über die Hälfte, also rund 2,5 Billionen Euro ihr eigen nennen. Dabei sei nur das reine Geldvermögen summiert. Hinzu kämen noch 7,7 Billionen Sach- und Gebrauchsvermögen. Diese Verhältnisse ließen sich auch im Kreis Höxter ablesen.

Es herrsche in Deutschland, so Emil Engel in seinen Ausführungen, ein nie dagewesener, stark einseitig verteilter Reichtum. Solche ungleichen Vermögen hätten sich nur bilden können, weil über Jahre hinweg auch die Einkommen sich einseitig zu Gunsten der Reichen in der Gesellschaft häuften, wie sich an langjährigen statistischen Reihen beweisen lasse. Diese „gigantischen Einkommensunterschiede“ habe auch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) kritisiert.

Engel erinnerte in seinem Vortrag auch daran, dass die Lohn- und Gehaltseinkommen im Kreis Höxter die geringsten in ganz Nordrhein-Westfalen seien. Nun aber werde die Entwicklung noch überdreht. Der Niedrig-Lohnsektor weite sich immer stärker aus. Acht Millionen Menschen seien in solchen prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt. Davon seien 4,5 Millionen Lohnempfänger im Jahr 2010 unter 8,50 Euro in der Stunde beschäftigt gewesen, so das Statistische Bundesamt. 1,3 Millionen Arbeitnehmer lägen mit ihrer Entlohnung unterhalb der Grundversorgung und hätten damit als „Aufstocker“ Ansprüche an den Staat. Diese Lohnkostenzuschüsse haben dem Steuerzahler seit 2005 runde 50 Milliarden Euro gekostet.

Verwunderlich sei, so Emil Engel, dass bei dieser immer stärker gewachsenen sozialen Ungleichheit der Protest ausbleibe. Diese Entwicklung könne sich zu einer existenziellen Gefährdung unseres Gemeinwesens auswachsen. Denn mit der Bewältigung dieser einseitigen sozialen Entwicklung stehe auch die viel beschworene Reformfähigkeit unserer Demokratie auf dem Spiel.

In der sich anschließenden heftigen Diskussion verteidigte die SPD-Bundestagskandidatin Rode-Bosse die Notwendigkeit von Mindestlöhnen. Es sei „inhuman und entwürdigend“, wenn Menschen für ihre geleistete Arbeit nicht genug bekämen, um ihre Existenz zu sichern.

Betriebsbedingte Kündigungen bei Opel in Bochum verhindern

NRW AG 60 plus Vorstand bei der Aktuellen Stunde am 13.12.2012 im Landtag von Nordrhein-Westfalen

NRW - Ministerpräsidentin Hannelore Kraft begrüßte auch Günter Bohne(rechts) vom  AG 60 plus Landesvorstand
NRW - Ministerpräsidentin Hannelore Kraft begrüßte auch Günter Bohne(rechts) vom AG 60 plus Landesvorstand

Rede von Thomas Eiskirch

Obwohl die Zukunft der Endmontage schon seit längerem in der Diskussion war, so war der Montag doch ein bitterer Tag für Bochum, für die Region und für Nordrhein-Westfalen.
Es ist auch ein bitterer Tag für die Bundesrepublik Deutschland
gewesen. Erstmals solange ich mich erinnern kann, wird in West-
Deutschland das Aus für die Endmontage eines ganzen
Automobilstandorts verkündet.
Das angekündigte Aus für Opel Bochum macht viele der direkt oder mittelbar Betroffenen fassungslos und wütend.
In Bochum, in Herne, in Dortmund, Witten, Hattingen und den anderen Städten des Ruhrgebietes, in denen die Beschäftigten und ihre Familien wohnen.
Fassungslos, weil sie sich nach all den zermürbenden Jahren, an denen der Standort immer wieder zur Diskussion gestellt wurde, nicht vorstellen können, dass die Endmontage von Fahrzeugen am Standort Bochum im Jahr 2016 beendet sein soll.
Wütend über die Art und Weise, wie die Geschäftsführung über ihre
Entscheidung zur Beendigung der Fahrzeugmontage nach dem Jahr
2016 informierte: Erst verkündet die Geschäftsführung ihre Entscheidung und  dann verschwindet sie fluchtartig durch die Hintertür aus dem Saal, bevor sie auch nur eine einzige Frage beantwortet hat.

Die Ängste der Betroffenen so zu ignorieren ist unwürdig. Sie haben einen Anspruch darauf, mehr zu erfahren als ein Ankündigungsstakkato im Überschriftenstil.
Niemand in Bochum, im Ruhrgebiet, in Nordrhein-Westfalen ignoriert die schwierige Marktsituation der Automobilindustrie und insbesondere der Hersteller kleiner und mittlerer Fahrzeuge in Europa. Wir wissen um die Probleme der Branche, um ihre Überkapazitäten.
Aus der Inszenierung des Opel-Ausstiegs aus der Fahrzeugproduktion in Bochum wird deutlich, woran es bei Opel in den letzten Jahren auch krankt: An einem fairen Umgang miteinander. An einem Dialog zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf Augenhöhe. An dem – bei allen Interessengegensätzen - gemeinsamen Ringen um eine gute Lösung für die Zukunft.Dies ist der schwerwiegendste Fehler in einer ganzen Reihe von Managementfehlern, die sich Opel in den vergangenen Jahren leisten zu
können glaubte:
Der ständige Austausch von Personen in der Geschäftsführung und im Spitzenmanagement.
Das andauernde Verbot des Exports von Opel-Fahrzeugen in Länder außerhalb Europas, besonders in die Staaten mit großen Nachholbedarfen. Das anhaltende Dichtmachen der Werke in Deutschland für die Produktion anderer Marken des Konzerns für den europäischen Markt.
Das ständige Infragestellen der Zukunft der Marke Opel und ihrer Standorte durch das Unternehmen selbst.
Zuletzt hat die Konzernmutter GM die Adam Opel AG nur deshalb halten können, weil der US- Präsident Barack Obama umfassende Sicherheiten und Garantien für GM gegeben hat.
Die Folgen der Fehlentscheidungen des Managements treffen zuerst die Beschäftigten: Die Beschäftigten bei Opel in Bochum haben sich ihre Würde aber nicht nehmen lassen. Bei aller Wut und Fassungslosigkeit: Sie werden miteinander und mit ihrer Gewerkschaft, der IG Metall,
weitere Schritte und Maßnahmen diskutieren.
Das Management von Opel wird in den nächsten Tagen und Wochen, Monaten und Jahren nicht vor seiner Verantwortung wegrennen können.
Das werden die Beschäftigten nicht zulassen. Nicht die Menschen in der Region. Und auch wir in der Politik dürfen dies nicht zulassen.
Opel muss sich seiner Verantwortung für die Beschäftigten und für die Region stellen.
Ich sage dem Opel-Management gerne auch, was Verantwortung in dieser Situation bedeutet:
1. Verantwortung bedeutet: Keine Beschäftigte und kein Beschäftigter wird in die Arbeitslosigkeit entlassen. Heute nicht und auch nicht nach 2016. Unsere Solidarität gilt den Opel-Beschäftigten.
Betriebsbedingten Kündigungen finden bei Opel nicht statt. Das ist Ihre Verantwortung.
2. Verantwortung bedeutet: Bochum braucht auch nach dem angekündigten Aus für die Automobilproduktion eine Perspektive als starker Industriestandort. Dazu gehört vor allem die Verantwortung von Opel für ein Konzept, in dem alternative Entwicklungen am Bochumer Standort konkret beschrieben und geplant werden. Wer eine Komponentenfertigung in Aussicht stellt, der darf nicht gleichzeitig daran festhalten, direkt zum Ende des bevorstehenden Jahres die Getriebefertigung am Standort Bochum dicht machen zu wollen. Komponentenfertigung muss heißen: Antriebe, Motoren und Systeme, nicht Blinker oder Außenspiegel. Das ist Ihre Verantwortung.
3. Verantwortung bedeutet: Das Unternehmen Opel beteiligt sich ernsthaft, seriös und verbindlich an der Erarbeitung einer Zukunftsperspektive am Standort in Bochum. Das ist Ihre Verantwortung.
Kommen wir zur Realität:
Betriebsbedingte Kündigungen möchten Sie vermeiden. Sichern es aber nicht zu.
Komponentenfertigung beschreiben sie als eine Option für mögliche Verhandlungen. Sichern es aber nicht zu.
Vor drei Wochen haben Sie erklärt, sich mit der gemeinsamen Arbeitsgruppe „Bochum Perspektive 2022“ aus GM, Stadt Bochum und Land NRW aktiv in die Entwicklung des Standortes einzubringen.
Die Geschäftsgrundlagen dafür sind Vertrauen und Verantwortung.
Diese Geschäftsgrundlage haben Sie am Montag verlassen.
Dabei wäre „Bochum-Perspektive 2022“ jedoch ein sinnvoller Weg um die Flächenentwicklung, innovative Technologien, aber vor allem die Sicherung und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Bochum und im Ruhrgebiet voranzutreiben. Dazu gehört, dass Opel sich aktiv einbringt –
inhaltlich, mit Geld und Flächen dazu beiträgt, dass die Arbeitsgruppe „Bochum-Perspektive 2022“ zu einer Entwicklungsgesellschaft für den Standort wird und nicht zu Grundstücksverwertungsgesellschaft
verkommt.
Die Verantwortung von Opel und GM besteht darin, endlich mit dem Konjunktiv aufzuhören. Wir wollen kein hätte, kein könnte, kein wenn und kein aber mehr hören. Wir wollen endlich verbindliches und konkretes
Einstehen für den Automobilstandort Bochum und für die automobile Wertschöpfungskette in Nordrhein-Westfalen

Christina Kampmann (3.von links)  ist SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 132  Bielefeld/Werther
Christina Kampmann (3.von links) ist SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 132 Bielefeld/Werther

Christina Kampmann eine engagierte Europäerin
Mit engagierten Zuhörer von AG 60 plus Bielefeld diskutierte die SPD Bundeskandidatin Christina Kampmann über den Zustand der EU.
Zur Sprache kamen auch die Probleme der Finanzierung in der Arbeitswelt der Mitgliedsstaaten.
Einhellig waren die Anwesenden der Meinung , dass mehr Demokratie und Solidarität im europäischen Raum erforderlich sind.

Demographie als Chance

Thomas Volkening, Susanne Leimbach, Achim Post, Dirk Hanke, Ernst-Wilhelm Rahe, Dr. Ralf Niermann, Günther Gabrecht (von links) nehmen an der Podiumsdiskussion teil,  Bernd Möller und Wilfried Arensmeyer von der AG60-plus OWL . Foto: Sasse
Thomas Volkening, Susanne Leimbach, Achim Post, Dirk Hanke, Ernst-Wilhelm Rahe, Dr. Ralf Niermann, Günther Gabrecht (von links) nehmen an der Podiumsdiskussion teil, Bernd Möller und Wilfried Arensmeyer von der AG60-plus OWL . Foto: Sasse

Altern in Würde - Podiumsdiskussion der AG 60-plus

Lübbecke (msa). »Alter ist keine Last, sondern eine Lust. Demographie ist kein Problem, sondern eine Herausforderung oder eine Chance«, gibt sich Günter Gabrecht, SPD-Landtagsmitglied aus Bielefeld, kämpferisch zu dem Thema »Altern in Würde - Altern in Armut - Für ein Miteinander der Generationen«. Unter diesem Motto stand eine Podiumsdiskussion, die die AG 60-plus aus Ostwestfalen-Lippe im Versammlungsraum der Sporthalle Nettelstedt ausgerichtet hat. Moderator Achim Post, SPD-Bundestagskandidat für den Kreis Minden-Lübbecke, stellte die Fragen. Mehr als 120 interessierte Zuhörer hatten sich dazu eingefunden und wurden dabei von der Nettelstedter SPD-Ortsgruppe mit Kaffee und Kuchen bewirtet.
Susanne Leimbach von der Caritas Minden, Dirk Hanke von der AWO und Thomas Volkening von der Parität nahmen als Vertreter der Wohlfahrtsverbände teil und informierten über ihre Angebote, um ein Alter in Würde zu ermöglichen. »Wir bieten zum Beispiel Reisen für Hochbetagte. Aber auch die, die Armut im Alter erleben, unterstützen wir unter anderem mit der Wärmestube, wo es warmes Essen, eine Möglichkeit zum Baden und mehr gibt«, erläutert Susanne Leimbach. Thomas Volkening betont: »Immer mehr Leute sind im Alter von Armut betroffen. Darum müssen wir für eine Grundsicherung sorgen. Die Parität bietet in diesem Zusammenhang, neben vielen anderen Angeboten, Beratung an.« Auch die AWO biete ein breites Spektrum an Angeboten, aber für Dirk Hanke sei es von größter Wichtigkeit, dass die Grundlagen für ein Altern in Würde gegeben seien. Seiner Ansicht nach müsse sicher gestellt werden, dass die Bürger in ihrem Beruf genug verdienten, damit sie fürs Alter vorsorgen könnten.
Für den heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Ernst-Wilhelm Rahe geht es auch darum, die »Alten« genauer zu betrachten. »Wir sprechen hier von den 65- bis fast 100-Jährigen. Da gibt es einen großen Unterschied, ob ich ein rüstiger Ýjunger AlterÜ bin, der noch was erleben will, oder eine arme, kranke Witwe, die sich Gedanken machen muss, wie sie ihre Medikamente bezahlen soll.«
Landrat Dr. Ralf Niermann sieht aber auch eine Chance fürs Land, wenn es immer mehr alte Menschen gibt: »Ältere Menschen können eine echte Bereicherung sein. Das sollten wir nutzen.«

Offener Brief --- Minden im März 2012

Dieter Pohl - Vorsitzender der SPD AG 60 plus in  Minden / Lübbecke
Dieter Pohl - Vorsitzender der SPD AG 60 plus in Minden / Lübbecke

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger im

Mühlenkreis Minden -Lübbecke.

Das Bild von Seniorinnen und Senioren in der Öffentlichkeit ist geprägt durch Begriffe wie „Pflege“, „Bedürftigkeit“, „Beratung“, „Gesundheit“, „Betreuung“ und vieles mehr.

Dies sind auch wichtige Felder in der Politik für älter werdende Menschen. Sieht man was die amtierende Bundesregierung uns hier alles zumutet z.B. in der Gesundheitspolitik, in der Pflege, dann ist klar, dass wir hier unsere Positionen deutlich machen müssen.
Es gibt aber auch noch ein anderes Bild der Seniorinnen und Senioren: Es ist das Bild derer, die sich einbringen, die sich politisch engagieren, die sich ehrenamtlich einsetzen..

Wir müssen aber auch darauf achten, dass seniorenpolitische Belange in der Kreis- Stadt-und Gemeindeplanung, in der Verkehrspolitik, in der Wohnungsbaupolitik genügend Beachtung finden. Und wo es nicht so „läuft“ werden wir uns einmischen.. Dabei werden wir die im Mühlenkreis vorhandenen „Netzwerke“ und die Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden und Institutionen nutzen und ausbauen. Auch eine themenbezogene Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreisen in der SPD ist sinnvoll.
Das Ganze wollen wir tun als Arbeitsgemeinschaft in der SPD – nicht neben der SPD. Das heißt aber nicht, dass wir immer und zu jeder Gelegenheit eine „brave“ Arbeitsgemeinschaft sein werden. Wir werden uns darum kümmern, dass „Seniorenpolitik“ den Stellenwert bekommt den sie verdient.
Ältere Menschen sind keine „Randgruppe“! Der Anteil der über 60-jährigen wächst stetig. Schon heute stellen sie in vielen Städten und Gemeinden die größte Bevölkerungsgruppe. Und dieser Anteil wird wachsen – auch hier in Minden-Lübbecke!

Ein differenziertes „Altersbild“ muss sich zunehmend an den Fähigkeiten und nicht so sehr an einem Defizitmodell des Alters orientieren. Nicht Fürsorge, sondern Selbstgestaltung muss betont werden, soziale und kulturelle Beteiligungschancen diskutiert, politische Partizipation gewollt und gefördert werden.

Es gilt aber auch noch ein weiteres Bild von Seniorinnen und Senioren zu beachten. Dazu zählen eben auch die „60+ler“, die noch aktiv im Berufsleben stehen. Die mittelfristig „drohende“ Verlängerung der Lebensarbeitszeit führt ja dazu, dass diese Arbeitnehmer noch 5,6 oder mehr Jahre arbeiten müssen.

Die aktuelle Diskussion um den s.g. „Fachkräftemangel“ ist ein weiteres Beispiel.
Und hier müssen wir die Frage stellen: Was tun eigentlich die Unternehmen für die berufliche Weiterbildung älterer Arbeitnehmer? Sind sie nur noch „abgeschriebenes Human-Kapital“ oder können diese positiv für einen guten Generationenübergang beitragen?
Ein Blick in den europäischen Vergleich zeigt leider das Deutschland hier eher das „Schlusslicht“ bildet.
Genauso müssen wir fragen, was wird eigentlich getan für die aktive Gesundheitsförderung in den Betrieben?
Auch die konkrete Rentendiskussion zeigt, dass die „Regierungsvorhaben“ zu Lasten der älteren – aber auch der jüngeren - Generationen gehen.

Nicht nur aus diesem Grund müssen wir daher auch den „Generationendialog“ suchen. Nicht alt gegen jung oder jung gegen alt sondern solidarisches Miteinander ist gefordert. Wir werden darauf achten, dass hier nicht die „falschen“ Diskussionen geführt werden und wollen aktiv diesen Austausch suchen.

Herzliche Grüße

 Dieter Pohl
Vorsitzender AG 60 plus Minden-Lübbecke

Tagesfahrt der SPD AG 60 plus Bielefeld

Bielefelder AG 60 pls auf Infotour
Bielefelder AG 60 pls auf Infotour

 

Der Landschaftsverband Westfalen – Lippe in Münster war das Ziel der SPD  Arbeitsgemeinschaft     60 plus Bielefeld
LWL ist eine Einrichtung der Städte und Gemeinden , um Gemeinschaftsaufgaben in den sozialen und kulturellen Bereichen zu organisieren und  zu finanzieren.
Der Landschaftsverband Westfalen – Lippe arbeitet als Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region.
Der Landschaftsverband betreibt 35 Förderschulen ,21 Krankenhäuser ,17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfszahler für Menschen mit Behinderungen.  Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich , in der Behinderten – Jugendhilfe , in der Psychiatrie und in der Kultur , die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden.
Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen – Lippe sind die Mitglieder des LWS.               Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 101 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen  gestaltet.
Nach einen informativen Vormittag war Besichtigung Münsters  schönster Adelshof ,                         der Erbdrostenhof ,  Freizeit und ein geführter Rundgang durch Münster  angesagt.


Weitere Termine – von AG 60 plus Bielefeld  sind


 am 01. Oktober 2012 um 15.00 Uhr , im Sitzungszimmer Arndtstrasse 8   33602 Bielefeld   
 Die Landesregierung steht,  SPD und Grüne haben inzwischen den Koalitionsvertrag abgeschlossen Wir informieren uns über die Inhalte , Knackpunkte und Zukunftsvorhaben

  Referentin ist Regina Kopp-Herr NRW Landtagsabgeordnete und Bezirksbürgermeisterin in Brackwede.


23. November 2012  in der Gaststätte  Siekermitte  15.00 Uhr in Bielefeld    Thema :  EUROPA – was nun ?  Welches sind die Hintergründe zu den  politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Bleibt Europa uns erhalten?   

  Referentin ist Christina Kampmann , Mitglied des Unterbezirksvorstandes , zuständig für Europa Fragen

.
 Im Jahr 2013 besteht die Bundes – SPD 150 Jahre  Wir überlegen  , ob wir an der Großveranstaltung in Berlin  vom 16. Bis 18. August 2013 teilnehmen . Anreise mit dem Bus und Hotelübernachtungen können von uns organisiert werden .Um frühzeitig planen zu können ( und über Preise ) kann der Genossen Friedhelm Donath Auskunft geben .

„Teilhabe ermöglichen – Altersarmut verhindern“ - Ältere wehren sich gegen Ausgrenzung und Armut

 

Anlässlich des Aktionstages „Teilhabe ermöglichen – Altersarmut verhindern“ am 29. April 2012 erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus  Minden -Lübbecke  Dieter Pohl:  „Unsere Erfahrung zeigt, dass unser Rentensystem den Lebensstandard sichern und Altersarmut verhindern muss.
Bei zu vielen älteren Menschen hängt es vom Geldbeutel ab, ob sie ehrenamtlich tätig sind, oder für das Enkelkind noch ein Geschenk kaufen können.
Wir haben nicht ein Leben lang gearbeitet um jetzt Bittsteller zu sein. Wir wollen, dass unsere Kinder und Enkelkinder Arbeit haben, von denen sie leben und eine Alterssicherung aufbauen können. Auch dafür brauchen wir den Mindestlohn.
Die SPD Senioren sehen in ihrem Motto „Teilhabe ermöglichen – Altersarmut verhindern“ eine zentrale Herausforderung für eine moderne Sozialpolitik. Ältere und jüngere Menschen müssen sich auf das Rentensystem verlassen können.

Bernd Möller neuer Regionalvorsitzender der AG 60 plus in OWL

Der Vorstand der AG 60 plus im Regionalverband Ostwestfalen / Lippe
Der Vorstand der AG 60 plus im Regionalverband Ostwestfalen / Lippe

Die Interessen der Älteren vertreten, ihr Engagement fördern und eine gleichberechtigte Einbeziehung der Älteren in die politische Willensbildung gewährleisten – das haben sich die Mitglieder der AG 60 plus in Ostwestfalen/Lippe auf die Fahne geschrieben. Um ihre Ziele besser umsetzen zu können, haben sie sich am Dienstag im Rahmen ihrer Regionalkonferenz in der Gaststätte Sieker-Mitte in Bielefeld neu aufgestellt.

Der Sprecher des Arbeitskreises AG 60 plus OWL Bernd Möller eröffnet und begrüßt die Anwesenden. Er stellt fest, das die Einladungen zu dieser Konferenz ordnungsgemäß und fristgerecht eingegangen sind.

 

Dieter Pohl(Minden) wurde zum Versammlungsleiter und Edith Bestmann (Bielefeld), Rosmarie Schepp (Paderborn) und Hans-Jürgen Wurm (Höxter).als Mandats-und Zählkommision  Gewählt

Die Wahlen zum Vorstand brachten folgende Ergebnisse:
Vorsitzender wurde Bernd Möller aus Bielefeld, seine Stellvertreter sind Maria Rose und Wilfried Arendmeyer. Schriftführer wurde Horst Franke und als Beisitzer wurden gewählt; Paul Lahrmann (Minden), Renate Hallmann (Bielefeld), Peter-Uwe Witt (Lippe), Hartmut Golücke ( Herford ), Rosmarie Schepp (Paderborn), Alfred Grabe (Gütersloh), Hans-Jürgen Wurm (Höxter).
 
In seinem Schlußwort kündigte der neue Vorsitzende noch eine Fachveranstaltung "Gesundheit und Pflege" mit der Gesundheitsexpertin  und Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas an. Die Veranstaltung findet am 14. Mai 2012 um 14:00 Uhr im Konferenzraum SPD Regionalbüro OWL Arndtstr. 6-8 statt
Er wünschte allen Delegierten eine gute Heimfahrt und ein frohes Osterfest und einen erfolgreichen Wahlkampf in NRW.

Finanzkrise erfordert stärkere Solidarität statt Klientelpolitik

Wilfried Arendmeyer und Horst Franke hatten MdB Klaus Brandner zur Diskussion mit der AG 60 Plus der SPD in OWL eingeladen.(Foto:SPD )
Wilfried Arendmeyer und Horst Franke hatten MdB Klaus Brandner zur Diskussion mit der AG 60 Plus der SPD in OWL eingeladen.(Foto:SPD )
Bielefeld,18.11.11
MdB Klaus Brandner diskutiert mit regionaler AG 60 Plus über die Folgen der Finanzkrise

Müssen die kleinen Leute den Preis für die Finanzkrise zahlen? Und wie können wir die Verursacher der Krise zur Kasse bitten? Die AG 60 Plus der SPD in Ostwestfalen-Lippe (OWL) diskutierte diese Fragen mit Klaus Brandner. Der Gütersloher SPD-Bundestagsabgeordnete forderte „eine faire Steuerpolitik und ein Ende der schwarz-gelben Klientelbegünstigung“, um Einkommensgerechtigkeit herzustellen.

 

Klaus Brandner zeigte auf, an welchen Stellen die Schwächeren in der Gesellschaft unter den Folgen der Finanzkrise leiden. Dazu zählte er geringe Lohn- und Rentenerhöhungen und weniger Ausgaben für öffentliche Infrastruktur. Als besonders einschneidend bewertete der Abgeordnete, dass die Bundesregierung aus CDU, CSU und FDP 1,4 Milliarden bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik kürzen wird: „Diese Einschnitte führen nicht zu mehr Effizienz, wie die Regierung behauptet. Das Geld wird zukünftig fehlen, um Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Außerdem wird die sehr wirksame Förderung von Kleinstselbstständigkeiten schweren Schaden nehmen.“

Für sehr unwahrscheinlich hielt es Klaus Brandner hingegen, dass ein möglicher Schuldenschnitt für den griechischen Staat die private Altersvorsorge von Beziehern kleinerer oder mittlerer Einkommen gefährdet: „In Deutschland sind Rücklagen für die Alterssicherung gesetzlich geschützt, die privaten Anbieter müssen hierfür sogar eine Mindestverzinsung garantieren.“ Bei einem Schuldenerlass für Griechenland würden in erster Linie Großanleger zur Kasse gebeten.

Der Gütersloher Bundestagsabgeordnete gab der schwarz-gelben Bundesregierung eine bedeutende Mitschuld an der aktuellen Krise: „Die Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel verschleppt die Probleme, weil sie sich ihrer parlamentarischen Mehrheit nicht sicher ist.“ Auch sei die Bundesregierung dafür verantwortlich, dass die Verursacher der Krise bisher kaum zur Rechenschaft gezogen werden: Eine Regulierung der Finanzmärkte ist immer noch nicht erfolgt. Und statt Bessergestellte mit einem fairen Anteil an der Finanzierung der Krise zu beteiligen, hat die Regierung Hoteliers, Erben und Gewerbetreibende entlastet. Klaus Brandner: „Als SPD kämpfen wir dafür, dass diese Klientelpolitik beendet wird. Den Vermögenden und Besserverdienenden muss mehr Solidarität abverlangt werden.“

Für die AG 60 in OWL bedankte sich Wilfried Arendmeyer für Klaus Brandners „sehr hilfreiche und fachkundigen Ausführungen“. Horst Franke, der das Treffen der regionalen AG 60 Plus mit organisiert hatte, betonte, dass der Gütersloher Bundestagsabgeordnete „auf viele drängende Fragen klärende Antworten gegeben hat“.